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    Da ich sowieso gerade einen Anfall von Beitragwut habe, hier noch ein Beitrag in eigener Sache. Oder vielmehr eine Frage:

    Hat jemand schon positive Erfahrungen mit Inkasso-Unternehmen gemacht? Gibt es gar welche, die sich nach Erfolgsvolumen honorieren lassen? Oder sollte man - eher altbacken - durch körperliche Präsenz von Verwandten oder Bekannten (die allerdings wiederum kurzfristig einzufliegen wären) die Zahlungsbereitschaft beschleunigen?

    Wie sind Eure Erfahrungen?

    Oder habt ihr alle nur seriöse und liquide Kunden?

    Und damit zusammenhängend vielleicht:

    Welche Zahlungsfristen sind Eurer Erfahrung nach im B2B-Business so üblich?

    Ab welchen Beträge könnte sich ein Factoring rentieren?

    Und kommt mir bitte nicht mit Moskau-Inkasso...da bin ich schon im Pre-Kontakt...
    Zuletzt geändert von SanLorenzo5; 03.09.2019, 22:32.
    Im Zeitalter der unsozialen Netzwerke gibt es zu viele Internet-Behavioristen, die sich zu viele Gedanken um andere und zu wenige um sich selbst machen.

  • #2
    Erste Frage Schulder in Deutschland oder in Spanien?
    In Deutschland habe ich habe selber jahrelang für ein Inkassounternehmen gearbeitet und ebenso für Anwälte. Ich kenne ettliche Inlassounternehmen die im BDIU (Bund der Inkassounternehmer - größter deutscher Verband und der einzig wirklich seriöse) organisiert sind und auch solche die keinerlei Zulassung haben und somit im besten Fall nur dich betrügen und im schlimmsten Fall als Deine Schlägertruppe vom Gericht gewertet werden (Wink mit dem Zaunpfahl).
    Wenn es interessiert, kann ich aus dem "Nähkästchen" plaudern - aber sicherlich nicht öffentlich. Ich kann Dir sagen, welche unterschiedlichen Arten Inkassounternehmen es gibt, wie die arbeiten und was dabei rum kommt. Ebenso wie man, soweit möglich (da gab es ja die Geschichte mit dem Griff in des nackten Mannes Taschen), an sein Geld ran kommt und was das kostet, dann schicke mir eine PN und wir treffen uns mal.
    Ich weiss nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber es muss anders werden, wenn es besser werden soll.“

    Georg Christoph Lichtenberg

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    • #3
      Die Inkasso Unternehmen, die uns Vodafone widerrechtlich auf den Hals gehetzt hat, wegen 90€, waren meiner Meinung nach nicht im geringsten seriös, Anrufe bis 23 Uhr abends, wo man aber nicht zurückrufen konnte ("Nummer existiert nicht" ) andauernd andere Firmen, an die Vodafone unsere Daten verkauft hat, dann zig Briefe mit Drohungen, aber nie Einschreiben. Der Clou war dann ein Vordruck für das Gericht, schon mit unseren Daten versehen, mit der Drohung, dass die das abschicken würden, sollten wir nicht bezahlen (waren dann mit Gebühren ca. 200€)

      Danach kam dann nie wieder was.

      Letzte Woche hatte ich dann wieder einen verpassten Anruf aus dem Display, laut Rückwärts-Suche scheinbar wieder ein neuer Versuch einer anderen Firma, obwohl laut Defensor del pueblo und der Regulierungsstelle der Telekom wir klar im Recht sind.
      Aber Vodafone akzeptiert das nicht, haben in einschlägigen Foren auch den dementsprechenden Ruf.

      Die Firmen waren alle aus Madrid und Co., keine von den Kanaren.
      Frage an die Quantenphysiker:
      Wenn ein Mann etwas sagt, aber keine Frau in der Nähe ist, hat der Mann dann trotzdem Unrecht?

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      • #4
        Ja, meine Recherche hat da auch zu wenigen Ergebnissen auf den Kanaren geführt. Vielleicht frag ich erst noch mal höflich, wo der Mammon bleibt, und schreib dann was zu den beteiligten Unternehmen öffentlich im Internet.
        Im Zeitalter der unsozialen Netzwerke gibt es zu viele Internet-Behavioristen, die sich zu viele Gedanken um andere und zu wenige um sich selbst machen.

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        • #5
          wie es in Spanien aussieht ist mir nicht bekannt, in Deutschland ist der Schuldner nach 30 Tagen im Verzug.
          Auch im B2B gibt es "Wackelkandidaten" in Deutschland habe ich ein Inkassounternehmen welches nur im Erfolgsfall Geld bekommt und sich dieses vom Schuldner mitholt.
          Viel Glück, aber ich hoffe Du hälst es so: wer einmal mit der Zahlung "schludert" mit dem beende ich die Geschäftsbeziehung, komme was wolle

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          • #6
            Ich kann nur für mein Geschäftsmodell sprechen. (Adult, Deutschland&Privatkunden)

            Kunden die per Lastschrift bezahlen wollen, werden in Echtzeit durch eine Wirtschaftsauskunftdatei gejagt.
            Unser System erhält per Schnittstelle ein Status zurück und je nachdem wie das Ergebnis ausfällt darf der Kunde per Lastschrift einkaufen oder nicht.


            Das reduziert die geplatzten Lastschriften dramatisch. Vielleicht gibt es ja sowas auch in der Art für Spanien?

            Grafisch sieht so ne Rückmeldung so aus:

            (Personenbezogene Daten habe ich natürlich zensiert)


            Grüne Ampel.. Kunde darf per Lastschrift bezahlen.
            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: inkasso1.JPG
Ansichten: 94
Größe: 61,6 KB
ID: 24858

            Rote Ampel.... sollte klar sein


            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: inkasso2.JPG
Ansichten: 88
Größe: 76,3 KB
ID: 24859

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            • #7
              Sieht mir nach einem Liquiditätsengpass aus, aber mal schauen. In der Vergangenheit hat das Unternehmen durchaus bezahlt, wenn auch gelegentlich ziemlich verspätet. Klar, wenn es Stress gibt, werde ich die Geschäftsbeziehung beenden. Ja, in D geht das alles seinen Weg, hier vermutlich Aufwand > Nutzen. Aber ich setze mal darauf, dass man einen Reputationsschaden vermeiden möchte...
              Im Zeitalter der unsozialen Netzwerke gibt es zu viele Internet-Behavioristen, die sich zu viele Gedanken um andere und zu wenige um sich selbst machen.

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              • #8
                Keine Ahnung. Da haben wir null Erfahrung, da unsere Kunden/Gäste vorab bezahlen müssen. Bei unseren hiesigen Geschäftspartnern machen wir eher gegenteilige Erfahrung: Die müssen wir zig x daran erinnern, uns doch bitte mal die Rechnung zukommen zu lassen; und was kommt: Nichts! Auf einige Rechnungen - selbst über mehrere tausend Euro - warten wir seit vielen Monaten. Vielleicht gehört Dein Geschäftspartner generell zur Fraktion, "Rechnungstechnisches" zu verschieben. Ob nun im Credit- oder im Debit-Bereich ist da ganz wurscht.

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                • #9
                  Im Supermarkt in La Camella war es durchaus üblich, dass man bei Anlieferung von Waren einen "pagaré" bekam mit Zahlungsdatum 1 Monat oder mehr im Voraus.
                  Da nutze einem der Zettel erstmal überhaupt nix.
                  Da waren dann die Kassen des Lieferanten voll mit den pagaré, aber keine Kohle.....
                  Frage an die Quantenphysiker:
                  Wenn ein Mann etwas sagt, aber keine Frau in der Nähe ist, hat der Mann dann trotzdem Unrecht?

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