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Die Metapher

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  • kubde
    hat ein Thema erstellt Die Metapher.

    Die Metapher

    Wie man Geschichten erzählen soll

    So, dass sie einem selber helfen! Mein Großvater war lahm. Einmal bat man ihn, eine Geschichte von seinem Lehrer zu erzählen. Da erzählte er, wie der große Baalschem beim Beten zu hüpfen und zu tanzen pflegte. Mein Großvater stand und erzählte, und die Erzählungen riss ihn so hin, dass er hüpfend und tanzend zeigen musste, wie der Meister es gemacht hatte. Von der Stunde an war er geheilt. So soll man Geschichten erzählen!

    Chassidische Legende

  • kubde
    antwortet
    Die Weisheit entdecken

    Wenn der Teich austrocknet, und die Fische auf dem Trockenen liegen, genügt es nicht, sie mit dem eigenen Atem zu befeuchten oder mit Speichel zu benetzen, man muss sie zurückwerfen in die See. Versucht nicht, Menschen zu beleben durch Lehrmeinungen, werft sie zurück in die Wirklichkeit. Denn das Geheimnis des Lebens findet man im Leben selbst, nicht in Lehren über das Leben.


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  • kubde
    antwortet
    Erfolg

    "Es hat derjenige Erfolg erzielt,
    der gut gelebt, oft gelacht und viel geliebt hat.
    Der sich den Respekt von
    intelligenten Menschen verdiente
    und die Liebe von kleinen Kindern;
    der eine Lücke gefunden hat,
    und der seine Aufgabe erfüllte;
    ob entweder durch schöne Blumen, die er züchtete,
    ein vollendetes Gedicht oder
    eine gerettete Seele;
    dem es nie an Dankbarkeit fehlte,
    und der die Schönheit unserer Erde zu schätzen wusste,
    und der nie versäumte, dies auszudrücken;
    der immer das Beste gab;
    dessen Leben eine Inspiration war
    und die Erinnerung an ihn ein Segen."


    Bessie A. Stanley


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  • kubde
    antwortet
    Ein Denkmal für einen Kritiker

    Mit Kritik umgehen ist keine einfache Sache. Und doch steckt in fairer Kritik enormes Verbesserungspotential. Man muss es nur sehen.

    Dazu eine kurze Geschichte von Anthony de Mello (ind. Theologe, 1931 – 1987):

    Ein häufig kritisierter Mann kam zum Meister, und wollte von ihm Rat im Umgang mit den Kritikern.

    Der weise Meister antwortete im ruhig: „Hör auf die Worte deiner Kritiker. Sie verraten dir, was deine Freunde dir nicht erzählen. Lass dich nicht niederdrücken von dem, was die Kritiker sagen. Noch nie wurde zu Ehren eines Kritikers ein Denkmal errichtet, wohl aber für Kritisierte.“


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  • kubde
    antwortet
    Von wahrer Liebe und Menschlichkeit

    Bei einem Wohltätigkeitsessen zugunsten von Schülern mit Lernschwierigkeiten hielt der Vater eines der Kinder eine Rede, die so schnell keiner der Anwesenden vergessen wird. Nachdem er die Schule und ihre Mitarbeiter in höchsten Tönen gelobt hatte, stellte er folgende Frage: "Wenn keine störenden äußeren Einflüsse zum Tragen kommen, gerät alles, was die Natur anpackt, zur Perfektion. Aber mein Sohn Shay ist nicht so lernfähig wie andere. Er ist nicht in der Lage, die Dinge so zu verstehen wie andere Kinder. Wo ist die natürliche Ordnung der Dinge bei meinem Sohn?"
    Das Publikum war angesichts dieser Frage vollkommen stumm. Der Vater fuhr fort: "Ich bin der Meinung, wenn ein Kind so ist wie Shay, das geistig und körperlich behindert zur Welt kommt, dann entsteht die Möglichkeit, wahre menschliche Natur in die Tat umzusetzen, und es liegt nur daran, wie die Menschen dieses Kind behandeln."
    Dann erzählte er die folgende Geschichte: Shay und ich waren einmal an einem Park vorbeigekommen, in dem einige Jungen, die Shay kannte, Baseball spielten. Shay fragte: "Glaubst du, sie lassen mich mitspielen?" Ich wusste, dass die meisten der Jungen jemanden wie Shay nicht in ihrer Mannschaft haben wollten, aber als Vater war mir auch folgendes klar: Wenn mein Sohn mitspielen durfte, dann würde dies ihm ein Dazugehörigkeitsgefühl geben, nach dem er sich so sehr sehnte, und auch die Zuversicht, trotz seiner Behinderung von anderen akzeptiert zu werden.
    Ich ging also zu einem der Jungen auf dem Spielfeld und fragte, ohne allzu viel zu erwarten, ob Shay mitspielen könne. Der Junge schaute sich hilfesuchend um und sagte: "Wir haben schon sechs Runden verloren und das Spiel ist gerade beim achten Inning. Ich glaube schon, dass er mitspielen kann. Wir werden versuchen, ihn dann beim neunten Inning an den Schläger kommen zu lassen." Shay kämpfte sich nach drüben zur Bank der Mannschaft und zog sich mit einem breiten Grinsen ein Trikot des Teams an. Ich schaute mit Tränen in den Augen und Wärme im Herzen zu. Die Jungen sahen, wie ich mich freute, weil mein Sohn mitspielen durfte.
    Am Ende des achten Innings hatte Shays Team ein paar Runden gewonnen, lag aber immer noch um drei im Rückstand. Mitten im neunten Inning zog sich Shay den Handschuh an und spielte im rechten Feld mit. Auch wenn keine Schläge in seine Richtung gelangten, war er doch begeistert, dass er mit dabei sein durfte, und grinste bis zu beiden Ohren, als ich ihm von der Tribüne aus zuwinkte. Am Ende des neunten Innings holte Shays Mannschaft noch einen Punkt. In der jetzigen Ausgangslage war der nächste Run ein potenzieller Siegesrun, und Shay kam als Nächster an die Reihe.
    Würden sie in diesem Moment Shay den Schläger überlassen und damit die Chance, das Spiel zu gewinnen, aufs Spiel setzen? Überraschenderweise bekam Shay den Schläger. Jeder wusste, dass ein Treffer so gut wie unmöglich war, denn Shay wusste nicht einmal, wie er den Schläger richtig halten sollte, geschweige denn, wie er den Ball schlagen sollte. Als Shay allerdings an den Abschlagpunkt trat, merkte der Pitcher, dass die gegnerische Mannschaft in diesem Moment nicht gerade auf den Sieg aus zu sein schien, und warf den Ball so vorsichtig, dass Shay ihn wenigstens treffen konnte. Beim ersten Pitch schwankte Shay etwas unbeholfen zur Seite und schlug vorbei. Der Pitcher ging wieder ein paar Schritte nach vorn und warf den Ball vorsichtig in Shays Richtung. Als der Pitch hereinkam, hechtete Shay zum Ball und schlug ihn tief nach unten gezogen zurück zum Pitcher. Das Spiel wäre nun gleich zu Ende. Der Pitcher nahm den tiefen Ball auf und hätte ihn ohne Anstrengung zum ersten Baseman werfen können.
    Shay wäre dann rausgeflogen, und das Spiel wäre beendet gewesen. Aber stattdessen warf der Pitcher den Ball über den Kopf des ersten Basemans und außer Reichweite der anderen Spieler. Von der Tribüne und von beiden Teams schallte es: "Shay lauf los! Lauf los!" Noch nie im Leben war Shay so weit gelaufen, aber er schaffte es bis zur First Base. Mit weit aufgerissenen Augen und etwas verwundert hetzte er die Grundlinie entlang. Alle schrien: "Lauf weiter, lauf weiter!" Shay holte tief Atem und lief unbeholfen, aber voller Stolz weiter, um ans Ziel zu gelangen. Als Shay um die Ecke zur zweiten Basis bog, hatte der rechte Feldspieler den Ball, er war der kleinste Junge im Team, der jetzt seine erste Chance hatte, zum Held seines Teams zu werden. Er hätte den Ball dem zweiten Baseman zuwerfen können, aber er hatte verstanden, was der Pitcher vorhatte, und so warf er den Ball absichtlich ganz hoch und weit über den Kopf des dritten Basemans. Also rannte Shay wie im Delirium zur dritten Basis, während die Läufer vor ihm die Stationen bis nach Hause umrundeten.
    Alle schrien nun: "Shay, Shay, Shay, lauf weiter, lauf weiter!" Shay erreichte die dritte Basis, weil der gegnerische Shortstop ihm zur Hilfe gelaufen kam und ihn in die richtige Richtung der dritten Basis gedreht und gerufen hatte: "Lauf zur dritten!", "Shay, lauf zur dritten!" Als Shay die dritte Basis geschafft hatte, waren alle Spieler beider Teams und die Zuschauer auf den Beinen und riefen: "Shay, lauf nach Hause! Lauf nach Hause!" Shay lief nach Hause, trat auf die Platte und wurde als Held des Tages gefeiert, der den Grand Slam erreicht und den Sieg für seine Mannschaft davongetragen hatte.
    "An diesem Tag", so sagte der Vater, während ihm die Tränen übers Gesicht liefen, "brachten die Spieler von beiden Mannschaften ein Stück wahrer Liebe und Menschlichkeit in Shays Welt." Shay erlebte keinen weiteren Sommer mehr. Er starb im folgenden Winter und hatte nie vergessen, wie es war, ein Held zu sein und mich so glücklich gemacht zu haben und zu sehen, wie die Mutter ihren kleinen Helden unter Tränen umarmte, als er nach Hause kam!"

    (Unbekannt)

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  • kubde
    antwortet

    Die Wahrheit

    Wahrheit klopfte an die Tür der Menschen
    und niemand machte auf
    da sie zu nackt war.

    Parabel fand Wahrheit allein und frierend
    und nahm sie mit nach Hause.
    Dort zog sie Wahrheit eine Geschichte an.

    Als Wahrheit wieder bei den Leuten klopfte
    öffneten sie die Türen
    und saßen abends noch am Feuer zusammen.


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  • kubde
    antwortet
    Stille

    Ein Mönch hatte sich in der Einsamkeit zurückgezogen, um in der Abgeschiedenheit vom lärmenden Leben seine Zeit der Meditation und dem Gebet widmen zu können. Einmal kam ein Wanderer zu seiner Einsiedelei und bat ihn um etwas Wasser. Der Mönche ging mit ihm zur Zisterne, um Wasser zu schöpfen. Dankbar trank der Fremde, und etwas vertrauter geworden, bat er den Mönch, ihm eine Frage stellen zu dürfen: "Sag mir, welchen Sinn siehst du in deinem Leben in der Stille?" Der Mönche wies mit einer Geste auf das aufgewühlte Wasser der Zisterne und sagte: "Schau auf das Wasser! Was siehst du?" Der Wanderer schaute tief in die Zisterne, dann hob er den Kopf und sagte: "Ich sehe nichts." Nach einer kleinen Weile forderte der Mönch ihn abermals auf: "Schau auf das Wasser der Zisterne. Was siehst du jetzt?" Noch einmal blickte der Fremde auf das Wasser und antwortete: "Jetzt sehe ich mich selbst!" "Damit ist deine Frage beantwortet", erklärte der Mönch. "Als du zum ersten Mal in die Zisterne schautest, war das Wasser vom Schöpfen unruhig, und du konntest nichts erkennen. Jetzt ist das Wasser ruhig - und das ist die Erfahrung der Stille: Man Sieht und erkennt sich selbst!"

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  • kubde
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    Wohin mit der Wahrheit?

    Es war vor langer Zeit, als Gott das Universum schuf. Er schuf die Sonne und den Mond und unseren Planeten, er schuf die Meere und die Berge auf diesem Planeten, die Pflanzen, die Tiere und den Menschen. Als er alles erschaffen hatte, gab es nur noch eines, was auf dieser Welt fehlte - die Wahrheit.

    Und Gott überlegte sich sehr genau, wohin er die Wahrheit tun sollte, denn die Menschen sollten sich anstrengen müssen, sie zu finden. Sollte er sie auf einen fremden Stern packen oder in kleine Stücke über alle Weltmeere verteilen? Aber all dies schien ihm keine gute Idee.

    Schließlich kam ihm die zündende Idee und...
    er packte die Wahrheit in das Herz eines jeden Menschen.

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  • kubde
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    carpe diem

    Mein bester Freund öffnete die Kommodenschublade seiner Ehefrau und holte ein in Seidenpapier verpacktes Päckchen heraus. Es war nicht irgendein Päckchen, sondern ein Päckchen mit Unterwäsche darin. Er warf das Papier weg und betrachtete die Seide und die Spitze. "Dies kaufte ich, als wir zum ersten Mal in New York waren. Das ist jetzt 8 oder 9 Jahre her. Sie trug es nie. Sie wollte es für eine besondere Gelegenheit aufbewahren. Und jetzt, glaube ich, ist der richtige Moment gekommen!"

    Er näherte sich dem Bett und legte die Unterwäsche zu den anderen Sachen, die von dem Bestattungsinstitut mitgenommen wurden. Seine Frau war gestorben.

    Als er sich zu mir umdrehte, sagte er: "Bewahre nichts für einen besonderen Anlass auf! Jeder Tag den du lebst, ist ein besonderer Anlass."

    Ich denke immer noch an diese Worte ... sie haben mein Leben verändert.
    Heute lese ich viel mehr als früher und putze weniger. Ich setze mich auf meine Terrasse und genieße die Landschaft, ohne auf das Unkraut im Garten zu achten. Ich verbringe mehr Zeit mit meiner Familie, meinen Freunden und weniger Zeit bei der Arbeit. Ich habe begriffen, dass das Leben eine Sammlung von Erfahrungen ist, die es zu schätzen gilt.
    Von jetzt an bewahre ich nichts mehr auf. Ich benutze täglich meine Kristallgläser. Wenn mir danach ist, trage ich meine neue Jacke um in den Supermarkt zu gehen.
    Auch meine Lieblingsdüfte trageich dann auf, wenn ich Lust darauf habe, anstatt sie für Festtage aufzuheben.
    Sätze, wie z. B. "Eines Tages ..." oder "An einem dieser Tage ...." sind dabei, aus meinem Vokabular verbannt zu werden. Wenn es sich lohnt, will ich die Dinge hier und jetzt sehen, hören und machen. Ich bin mir nicht ganz sicher, was die Frau meines Freundes gemacht hätte, wenn sie gewusst hatte, dass sie morgen nicht mehr sein wird (ein Morgen, das wir oft zu leicht nehmen). Ich glaube, dass sie noch ihre Familie und engen Freunde angerufen hätte.

    Vielleicht hätte sie auch ein paar alte Freunde angerufen, um sich zu versöhnen oder sich für alte Streitigkeiten zu entschuldigen. Der Gedanke, dass sie vielleicht noch chinesisch essen gegangen wäre (ihre Lieblingsküche), gefällt mir sehr.

    Es sind diese kleinen unerledigten Dinge die mich sehr stören würden, wenn ich wüsste, dass meine Tage gezählt sind. Genervt wäre ich auch gewisse Freunde nicht mehr gesehen zu haben, mit denen ich mich "an einem dieser Tage" in Verbindung hätte setzen sollen. Genervt, nicht die Briefe geschrieben zu haben, die ich "an einem dieser Tage" schreiben wollte. Genervt, meinen Nächsten nicht oft genug gesagt zu haben, wie sehr ich sie liebe. Jetzt verpasse, verschiebe und bewahre ich nichts mehr, was uns Freude und Lächeln in unser Leben bringen könnte. Ich sage mir, dass jeder Tag etwas Besonderes ist ... jeder Tag, jede Stunde sowie jede Minute ist etwas Besonderes.


    "Carpe diem ist eine Sentenz aus der um 23 v. Chr. entstandenen Ode „An Leukonoë“ des römischen Dichters Horaz. Sie fordert in der Schlusszeile als Fazit des Gedichtes dazu auf, die knappe Lebenszeit heute zu genießen und das nicht auf den nächsten Tag zu verschieben."

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  • kubde
    antwortet

    Begrenzende Gedanken



    Ein mächtiger König fragte einst einen Weisen, der ihn in seinem Palast besuchte: "Wie ist es möglich, von begrenzenden Gedanken, Gefühlen und Wünschen loszukommen? Darauf ging der Weise zur nächsten Säule, klammerte sich an sie und rief immer eindringlicher: "Lass mich los, lass mich los, lass mich endlich los!" Der König war verwundert und wollte schon Wachen rufen, um den vermeintlich verrückt Gewordenen aus dem Palast zu entfernen. Da ließ der Weise plötzlich die Säule los, drehte sich wortlos um und verließ den Saal. Da dämmerte es ihm, was der Weise hatte mitteilen wollen.


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  • kubde
    antwortet
    Auf der Suche nach einer Lösung

    Es war einmal ein Mann, der ein für ihn scheinbar unlösbares Problem mit sich herumschleppte. Ständig auf der Suche nach einer Lösung hetzte er umher. Aber er konnte keine Lösung finden, so sehr er sich auch abmühte und suchte.

    Doch die Lösung folgte ihm. Sie selbst war außer Atem und schaffte es einfach nicht, den eilenden Suchenden einzuholen. Der Mann hetzte von einem Ort zum anderen und gönnte sich keine Ruhe. Schließlich war er so erschöpft, dass er sich in den Schatten eines Baumes legte, die Sonnenstrahlen in seinem Gesicht genoss, die vorbeiziehenden weißen Wölkchen beobachtete und dann einschlief.

    Die Lösung, die ihn immer noch auf den Fersen war, stolperte über ihn. Der Mann wachte auf und hatte plötzlich die Lösung für sein Problem vor sich.

    Verfasser unbekannt

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  • kubde
    antwortet
    Achte auf deine Worte …

    Es war einmal ein Junge, der einen schlechten Charakter hatte. Sein Vater gab ihm einen Sack voll Nägel und sagte ihm, er müssen jedes Mal, wenn er die Geduld mit jemanden verliert, einen Nagel in den Gartenzaun schlagen.

    Am ersten Tag schlug der Junge 37 Nägel in den Gartenzaun. In den folgenden Wochen lernte er, sich zu beherrschen. Die Anzahl Nägel im Gartenzaun wurde immer weniger. Er hatte herausgefunden, dass Nägel hinein schlagen mühsamer ist, als sich zu beherrschen.

    Endlich kam der Tag an dem der Junge keinen Nagel mehr schlagen musste. Also ging er zum Vater und sagte ihm das. Der Vater sagte ihm also, er solle jeden Tag einen Nagel aus dem Gartenzaun herausreißen, wenn er sich beherrscht. Endlich konnte der Junge dem Vater sagen, dass er alle Nägel aus dem Gartenzaun herausgezogen hatte.

    Der Vater brachte den Jungen vor den Gartenzaun und sagte ihm: "Mein Sohn, du hast dich gut benommen, doch schau dir den Gartenzaun an. Er ist voller Löcher. Der Gartenzaun wird nie mehr so sein wie früher.

    Wenn du mit jemandem streitest und du sagst ihm was Böses, dann lässt du ihm eine Wunde wie diese hier. Du kannst ein Messer in einen Menschen stecken, und du kannst es nachher herausnehmen, die Wunde bleibt. Es macht nichts aus wie viel Mal du dich entschuldigst, die Wunde wird bleiben. Eine verbale Wunde, ist gleich schmerzhaft wie eine körperliche Wunde.
    Die Freunde sind rare Juwelen, sie bringen dich zum Lachen und sie geben dir Mut. Sie sind bereit dir zuzuhören, wenn du sie brauchst, sie unterstützen dich und sie öffnen ihr Herz."

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  • SanLorenzo5
    antwortet
    Kannste nicht mal ne WRW-Seife entwickeln? Eine zum Weltreinwaschen?

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  • Tarajal
    antwortet
    Ich habe eigentlich nie Fotos davon gemacht und die letzte Herstellung ist auch schon eine Weile her gewesen,*
    jetzt muss dieser ganz neue Versuch mit eigener Rezeptur erst mal "verseifen" und dann laaange trocknen.

    Die normale Seifenherstellung nehme ich jetzt auch wieder auf.

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  • MiDa
    antwortet
    Uih...das muss du mir mal genau erzählen, mit Seife usw...:D

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