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Separatisten-Partei gegründet

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  • Separatisten-Partei gegründet

    Jetzt haben auch die Kanarischen Inseln eine Unabhängigkeit- Partei, die an diesem Donnerstag öffentlich vorgestellt wurde und deren Ziel es ist, die Befreiung des kanarischen Volkes zu erreichen, sagte in einer Pressekonferenz Vertreter der Formationen, die Teil davon sind.

    Jetzt sind die Kanarischen Inseln das Ergebnis einer Forderung unabhängigen Einheit, die von Alternativa Nacionalista Canaria (ANC), Congreso Nacional de Canarias (CNC) und Unidad del Pueblo (UP) gefördert wird, sagte Holi Díaz (ANC).

    Er fügte hinzu, dass die Kanarischen Inseln bei den Wahlen am 26. Mai nun Kandidaten für Stadträte, Stadträte und das Parlament der Kanarischen Inseln präsentieren werden, und sie hoffen, dies auch im Europäischen Parlament zu tun, für das sie mit Ahora República verhandeln, zu dem unter anderem ERC, Bildu und BNC gehören.

    Holi Díaz erklärte, dass ANC, CNC und UP eine Mindestvereinbarung über ihr Wahlprogramm unterzeichnet haben, die sich aus zehn Punkten zusammensetzt, von denen der erste darin besteht, dass die Kanarischen Inseln ein unabhängiger Staat sind, weshalb sie das Recht auf Selbstbestimmung und Dekolonisierung beanspruchen.

    Sie fordern auch ein Neutralitätsstatut und den Austritt der Kanaren aus der NATO sowie den Abzug der Guardia Civil und der Armeen der Inseln, die Einrichtung von Hoheitsgewässern und einer Sonder-Zone, einen kanarischen Rahmen der Arbeitsbeziehungen sowie die Beseitigung männlicher Gewalt und Ungleichheiten.

    Darüber hinaus fordern sie den Schutz der Umwelt, die Aufwertung der Kultur und Geschichte der Kanarischen Inseln, ausschließliche Befugnisse sowohl in den Häfen als auch auf den Flughäfen und Steuern, ein Aufenthaltsrecht und ein Umdenken im Tourismusmodell.

    Vicente Quintana (ANC) forderte ein Aufenthaltsrecht, weil er darauf bestand, dass es nicht akzeptabel ist, mit der derzeitigen Bevölkerungsbelastung fortzufahren, und kritisierte, dass mit den kürzlich verabschiedeten Gesetzen über Land und Inseln die Verschlechterung des Territoriums begünstigt wird.

    Er beanspruchte auch einen Fond für Renten und sagte, dass es nicht zustimmen kann, dass 20 Prozent der kanarischen Bevölkerung arbeitslos sind, so Vicente Quintana Wette auf ein anderes Wirtschaftsmodell, da die aktuelle, sagte er, hat seit dem Erlass des REF-Gesetzes nicht etwa 28.000 Millionen Euro an Steuern gezahlt haben, weil sie für die Verwendung für die Investitionsreserve abgezogen wurden.

    Eduardo Nacimiento (ANC) erkannte, dass der Prozess der Vereinigung der Independentistas langwierig sein wird, und nachdem er darauf hingewiesen hatte, dass er offen ist, weitere Formationen hinzuzufügen, die sich manifestiert haben, die nicht alle im nächsten Wahlkampf bleiben sollten.

    Alvaro Moreira (CNC) war überzeugt, dass es eine Möglichkeit gibt, dass es nur eine Option für die Unabhängigkeit gibt und sagte, dass die Kanarischen Inseln alle rechtlichen und politischen Bedingungen für einen unabhängigen Staat erfüllen.

    https://eldia.es/canarias/2019-02-08...endentista.htm
    Immer diese Momente im Job, an denen man denkt, Alpaka-Hirte in Perú wäre doch die bessere Berufswahl gewesen.

  • #2
    Herrlich, verstrahlte Spinner nicht nur in Katalonien
    Immer diese Momente im Job, an denen man denkt, Alpaka-Hirte in Perú wäre doch die bessere Berufswahl gewesen.

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    • #3
      Vielleicht noch die Abspaltung von Spanien und dann der Austritt aus der EU? .... Wenn das passiert bin ich weg.

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      • #4
        Es gab doch schon vor langer Zeit mal Wandmalereien an der Autobahn, "Canaren unabhängig", solche Spinner gibt es doch schon lange. Aber wie die Kanaren überleben wollen ohne Madrid und die EU-Subventionen für Außengebiete wird dann nie erwähnt. Und außer Tourismus haben die Kanaren doch nix, da fehlt doch jede Infrastruktur oder Industrie, um autonom zu bestehen.

        Die Berechnungen gab es doch schon für einen autonomen Katalonien-Staat, nach xx Monaten pleite und zu 100% gescheitert.
        Immer diese Momente im Job, an denen man denkt, Alpaka-Hirte in Perú wäre doch die bessere Berufswahl gewesen.

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        • #5
          Mich wundert hier nix mehr.
          No Chatbot is perfect...

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          • #6
            Da gibt es ganz einfache und von Populisten erprobte Rezepte. Erstmal ein Bewusstsein schaffen, dass die Kanaren quasi fremdbesetzt sind, dann die eigenen Grenzen schützen wollen. Dazu noch jedes kleinste Vergehen eines der "Besatzer" von der Peninsula oder dem sonstigen Ausland in der Presse über alle Maßen aufblähen usw. ....... dann wird das schon.

            Nigel Farage und Donald Dumpf haben es vorgemacht.

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            • #7
              Sind offensichtlich noch nicht ganz ausgestorben. Antonio Cubillo lebt allerdings nicht mehr:
              http://www.lanzarote-nachrichten.com...deral-canaria/

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              • #8
                Wie viele „arische“ Canarios gibt es denn noch?
                Ich bin deutsch, 3 Generationen.
                Und dann einmal Weißrußland und väterlicherseits Tadschikistan. 18hundertpaarundneunzig.
                Bin ich dann eigentlich eine „echte“ Deutsche? Und wenn schon.
                Es gibt ein tolles Video, eine Gruppe Menschen wurden genetisch untersucht.
                Sie kamen von überall, eine schöne bunte Mischung. So auch auf den Kanaren.
                Ich denke mal, das bleibt so.

                https://youtu.be/AsfS4T6yD0M

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                • #9
                  Wie hieß gleich noch mal der Thread?????
                  Mich interessiert hier überhaupt nicht, wer echt deutsch oder mütterlicherseits oder väterlicherseits und erst recht nicht schön bunt ... Thema einfach verfehlt.

                  Die Kanaren würden separat ins letzte Jahrhundert zurück katapultiert, sind ohne Festlandspanien doch überhaupt nicht überlebensfähig.
                  Es gibt kaum Industrie und Landwirtschaft ist auch minimal als Überlebensfaktor angelegt.
                  Vom Tourismus alleine kann keine Insel leben.
                  Verstehen allerdings kann ich, wenn die Bevölkerung das Gefühl bekommt, über ihre Köpfe hinweg regiert zu werden. Es wäre m.E. nach wichtig, die Kanaren genau so in politische und wirtschaftliche Entscheidungen mit einzubeziehen wie Peninsula und den Canarios nicht das Gefühl zu vermitteln, sie seien irgendein Anhängsel.

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                  • #10
                    Thema verfehlt? Wieviel % der Canarios sind den Spanier oder Südamerikaner?
                    Das ist das gleiche wie in vielen Ländern.
                    Schau nach Amerika. Es gibt kaum noch amerikanisches Urvolk.
                    Genau wie in Deutschland. „Die Deutschen“ sind eine bunte Mischung.

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                    • #11
                      Du hast 100% recht, Zauberin.
                      Die Vorstellung, dass ein Volk eine genetisch reine Ethnie sei, ist völlige Humbug und totaler Quatsch.
                      Das ist ja bei den Briten auch nicht anders.
                      Die sind schon aufgrund ihrer Kolonialgeschichte bunt gemischt.
                      In London z.B. siehst du alle denkbaren "Hautfarben".
                      Auch hier gilt: genetisch sind die heutigen Briten alle Mischlinge aus deutschen, französischen, skandinavischen (die Wikinger waren auch auf der Insel), italienischen und afrikanischen und indischen Vorfahren.
                      Und natürlich gibt noch viele, viele weitere Wurzeln.

                      Und dennoch haben es die Populisten mit den oben genannten Rezepten geschafft, die Briten komplett ins Bockshorn zu jagen.
                      Fakten oder Vernunft zählten da weniger, alles baute sich auf einem unbestimmten Gefühl auf: wir werden von "den anderen" ausgenützt, bzw. "die anderen" ziehen uns unser sauer verdientes Geld aus der Tasche oder "die anderen" bestimmen über uns.

                      Deshalb sehe ich auf der rein emotionalen Ebene leider durchaus ein Potential für eine derartige Bewegung.
                      Wenn ein charismatischer Anführer die entsprechenden Ansprachen hält, wird es bei manchem leider auf fruchtbaren Boden fallen (sieh Don the Con)
                      Wenn dann noch z.B. ein tödlich endender Streit mit einem Einheimischen oder eine Vergewaltigung durch einen Ausländer (egal ob echt oder nur erfunden / konstruiert) hinzukommen und breit in den Medien durchgekaut werden (... das wird man ja wohl noch sagen dürfen, dass unsere Frauen vor den Ausländern nicht sicher sind ...) könnte das schnell überkochen.

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                      • #12
                        Mein Gott, was ist denn an dem Thema so schwer zu verstehen??? Es geht bei dieser Idee doch überhaupt nicht um irgendeine ethnische Zusammensetzung der Bevölkerung, es geht um die UNABHÄNGIGKEIT DER KANAREN von Spanien.....

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                        • #13
                          Ganz genau und eben deshalb auch darum WIE man den Canarios so einen Schwachsinn nahe bringen könnte. Das eine folgt aus dem anderen.

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                          • #14
                            Das kann ja nun wirklich - gerade hier - nix mit der Ethnie zu tun haben. Nicht mal die Guanchen schlüpften auf den Kanaren aus dem Ei und sind heute sowieso zwar noch genetisch vertreten, aber kräftig durchmischt mit Festlandspaniern und und und...

                            Ich denke mal, die Separationsbestrebungen kommen eher aus dem Gefühl heraus, dass zwar Gott in die Welt hier als Touri herkommt, aber auf den Inseln dabei relativ wenig hängen bleibt und das meiste an große Hotelketten vom Festland, große Reiseveranstalter etc. abfließt.Was bleibt ist natürlich die Beschäftigung, allerdings häufig im Niedriglohnbereich, was wohl ein Gefühl der Ausbeutung hinterläßt. Allerdings ist doch auch hier die Frage, ob die Ausbeutung nicht eher durch eine spezielle Art von Standesdenken kommt, neulich wurde ja in einem anderen Thread dazu etwas geschrieben, dass hierzulande immer noch die Zugehörigkeit zu bestimmten Familien wichtiger für das berufliche Vorankommen ist als Eigenschaften wie Fleiß und Ehrgeiz.

                            Die spannende Frage ist allerdings, wo die Kanaren stünden, wären sie unabhängig. Immerhin werden ja von der EU kräftig Subventionen abgeschöpft, in den Tourismus wird Fremdkapital investiert und und und....eher eine theoretische Frage. Ich nehme nicht an, das ein Großteil der jungen Leute Bock auf Landwirtschaft hätte. Und für viele andere Betätigungsfelder fehlt es an vielen Voraussetzungen.
                            No Chatbot is perfect...

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                            • #15
                              Man darf aber bei der ganzen Diskussion auch nicht den Stolz der kanarischen Einwohner vergessen. Diesen Stolz erkenne ich sehr oft in den "schon immer hier lebenden" und in den "die neu dazugekommen sind" (Zitat Dr. Merkel).

                              Eine Separation wäre hier genauso irrational wie in/mit/um Cataluña.

                              Aber oftmals ist die Ratio sich mit dem Sensus nicht so richtig im Gleichklang ....

                              Sorry. JustMy2cents.
                              Freiheit für Verstand.

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