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Kraftwerk in Las Caletillas könnte in ein paar Monaten schließen

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    "Wenn die Regierung die technischen Änderungen, die es uns ermöglichen, die Emissionen zu reduzieren, nicht genehmigt, könnte das Werk Las Caletillas am 1. Januar 2020 geschlossen werden. So wurde gestern von Endesa an DIARIO DE AVISOS über die gezählten Tage der historischen Anlage berichtet. Das Unternehmen besteht weiterhin darauf, dass es nichts mit der Null-Energie des 29. Tages auf Teneriffa zu tun hat, was auch zeigt, dass 40% der Energieerzeugung erneuerbar ist.

    Vor etwa 15 Jahren bat Endesa die Regierung der Kanarischen Inseln um die Genehmigung, eine Kombiblockstation in Las Caletillas einzurichten, und die Exekutive reagierte nie, während sie über die Gasleitung sprach.

    Das 1967 eingeweihte Werk Candelaria verfügt heute über vier Produktionsgruppen: Dampf- und Gasturbinen mit einer Gesamtleistung von 160 MW. Als Kraftstoff wird Kraftstoff mit niedrigem Schwefel- und Dieselindex verwendet.

    Die beiden Dampfgruppen mit je 40 MW sind ab dem 1. Januar 2020 von der Industrie-Emissionsrichtlinie (IED) betroffen. Endesa wartet auf die Genehmigung des Ministeriums für den ökologischen Übergang, den Betrieb für maximal 1.500 Stunden/Jahr fortzusetzen, "durch technische Änderungen, die die Emissionen reduzieren würden".

    Obwohl Endesa noch nicht über diese Angelegenheit sprechen will, warnt UGT, dass die Schließung von Candelaria etwa 200 Menschen arbeitslos machen würde.

    Die 1996 eingeweihte Granadilla-Anlage besteht aus 12 Produktionsgruppen: den Dampfgruppen, den Gasgruppen und den kombinierten Kreisläufen; letztere bestehen aus zwei Gasturbinen und je einer Dampfgruppe, die im Kombikreislauf oder im offenen Kreislauf betrieben werden können. Die installierte Gesamtleistung beträgt 749,5 MW. Der verwendete Kraftstoff ist Heizöl mit einem niedrigen Schwefel- und Dieselindex, wie vorstehend beschrieben. Die GuD-Gruppen sind auf die Nutzung von Erdgas vorbereitet. "In den beiden größten Gruppen, den beiden 80-MW-Dämpfen, haben wir bis 2021 eine Investition von 45 Millionen Euro, damit sie weiterhin mit den neuen Umweltvorschriften arbeiten können", so Quellen von Endesa.

    Die Investitionen in die Werke auf Teneriffa übersteigen 2019 4 Millionen Euro.

    40% DER ERNEUERBAREN ENERGIEN AN DEM TAG, AN DEM DER GRÖßERE STROMAUSFALL STATTFAND.
    Am letzten Tag, an dem Teneriffa das Licht ausging, neun Stunden am Sonntag, den 29. Dezember, erreichte die Stromerzeugung 40% erneuerbare Energien, die sofort nach dem Ausfall eines REE-Umspannwerks in Granadilla, das als Betreiber und Transporter verantwortlich ist, abgeschaltet wurden. Die Ursache dieser Ausfälle, die von den Direktoren von Red Eléctrica als "zufällig" bezeichnet wurden, wird noch innerhalb der von der kanarischen Regierung gesetzten 20-tägigen Frist untersucht. Neben den beiden Großanlagen verfügt Endesa über die Turbinen Arona und Guía de Isora (je 45 MW) sowie 24 MW der Windparks Arico, Granadilla I, II und III sowie Punta de Teno.

    https://diariodeavisos.elespanol.com...de-tres-meses/
    Ein Push-Up BH ist wie eine Chipstüte.
    Erst wenn Du sie aufmachst, merkst Du, dass die Hälfte fehlt.

  • #2
    Was ich nicht begriffen habe ist das bei dem Totalausfall alle Windkraftwerde für Stunden still standen. Wo dann abends mehr und mehr wieder Strom eingeschaltet wurde hatten wir dann eine Flaute und kein Solar mehr so das alles mit Öl und Gas erzeugt werden musste.
    Es kam mir vor als hätte die insel nur einen Stromreis und eine Sicherung.

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    • #3
      Es war doch sofort nach den Blackout wieder Strom da. Allerdings konnte nicht alles gleichzeitig wieder ans Netz gehen, sondern nur Stück für Stück.

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      • #4
        @TFNUDE Wenn die Verteilerstation die Einzige ist, die den Strom in die richtigen Bahnen lenkt, war durch Wind und Sonne einfach zuviel Strom vorhanden und wohin damit, wenn es keinen Abnehmer gibt? Das zeugt aber davon, dass das Konzept wohl nicht so richtig durchdacht ist. Ein dezentrales Managment wäre in solchen Fällen eventuell keine so schlechte Idee. Wenn man dann noch den vorhandenen Strom so steuert, dass er bei den wichtigsten Abnehmern erstmal ankommt (also erstmal bei Patrick), könnte man die Auswirkungen der Ausfälle minimieren. Aber solche Steuerungen dürften doch ein wenig komplizierter sein. Dafür müssten die einzelnen Trafostationen mit den dezentralen Einspeisepunkten logisch verbunden sein und das System "intelligent" programmiert werden. Eine Zwischenspeicherung wäre ja auch eine Maßnahme; hier käme z.B. eine Katalyse in Wasserstoff in Betracht. Hätte den schönen Nebeneffekt, dass man hier auch H2O-Autos tanken könnte. Wenn aber schon die Genehmigung zur Umstellung auf Gas mehr wie 15 Jahre braucht, dann kann man so was vergessen - außer man kümmert sich nicht um die Genehmigung, aber dann ist man hier wahrscheinlich schnell im Knast ...
        Ich weiss nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber es muss anders werden, wenn es besser werden soll.“

        Georg Christoph Lichtenberg

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        • #5
          "... und das System "intelligent" programmiert werden."
          Dann lassen wir das besser hier, weil dann prallen 2 Welten zusammen.

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