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Flüge auf die Kanaren "tröpfenweise" bis zum nächsten Monat

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  • Flüge auf die Kanaren "tröpfenweise" bis zum nächsten Monat

    Der zweite Tag der neuen Normalität auf den Flughäfen der Autonomen Gemeinschaft war weniger aktiv als der erste. Es überrascht nicht, dass die internationalen Flüge auf die Inseln zumindest bis zum nächsten Monat gezählt werden. Dann werden die meisten Fluggesellschaften einen weiteren Schritt in Richtung der vollen Funktionsfähigkeit machen, die auf jeden Fall noch abzuwarten bleibt, ob sie sich in diesem Jahr erholen kann oder bis 2021 warten muss. Nur vier Flüge aus dem Ausland auf die Kanarischen Inseln wurden gestern gezählt, und ebenso viele von den Kanarischen Inseln im Ausland, nur acht der 216 von Aena registrierten Strecken.

    Außerdem hatten diese acht internationalen Verbindungen nach den Angaben der halbstaatlichen Einrichtung als Start- und Zielbahn die Start- und Landebahn von Teneriffa Sur, so dass nur einer der vier Flughäfen mit dem größten internationalen Verkehr auf dem Archipel (die Flughäfen von Gran Canaria, Lanzarote, Fuerteventura und der im Süden von Teneriffa) tatsächlich Verbindungen mit Drittländern unterhielt. Konkret handelte es sich dabei um Flüge von und nach den Städten Verona in Italien, Frankfurt in Deutschland, Budapest, der Hauptstadt Ungarns, und London im Vereinigten Königreich. Die Passagiere dieser Flüge reisten mit Flugzeugen der Unternehmen Neos Spa, Condor Flugdienst und Wizz Air, die die Strecken nach Budapest und London/Luton bedienten. So gab es am zweiten Tag der neuen Normalität fast keinen Tourismus, zumal das Flugzeug weit davon entfernt landete und startete, ohne voll besetzt zu sein.

    Insgesamt, d.h. einschließlich der nationalen und interinsularen Verbindungen, verzeichneten die sieben Flughäfen der Region gestern insgesamt 216 Flüge, 38 weniger als am Sonntag, als die Grenzen im Schengen-Raum geöffnet wurden. Es muss jedoch darauf hingewiesen werden, dass dieses niedrige Aktivitätsniveau der allgemeine Trend im gesamten nationalen Flughafennetz ist, wo rund 700 Verbindungen erwartet wurden. Davon waren etwa 200 (einschließlich der acht mit den Kanarischen Inseln) Routen aus Ländern der Europäischen Union, da die Einreise von Nicht-EU-Bürgern nach wie vor beschränkt ist. Tatsächlich veröffentlichte das BOE gestern die Verlängerung der vorübergehenden Beschränkung für nicht notwendige Reisen aus Drittländern in die EU bis zum 30. Juni aus Gründen der öffentlichen Ordnung und Gesundheit, trotz des Endes des Alarmzustands.

    Wenn es keine Rückschläge gibt, dann ab dem 1. Juli, wenn der Verkehr auf den Flughäfen der Inseln viel ähnlicher sein wird wie in den Tagen vor dem Koronavirus. Von diesem Moment an werden die Giganten der kommerziellen Luftfahrt und die Reiseveranstalter ihre Maschinerie ein wenig mehr forcieren, um die touristische Sommersaison zu retten. Ryanair, das irische Billigflugunternehmen, das auf den Kanarischen Inseln auf dem internationalen Markt führend ist, hat bereits angekündigt, dass es an diesem Tag 40 % seiner Flüge wieder aufnehmen wird; am selben Tag konzentrieren sie sich auf TUI, den deutschen multinationalen Konzern des Reiseveranstalters, der auf dem Archipel den zweiten Platz in der Rangliste einnimmt.

    Air Europa hat gestern den Flugbetrieb zwischen der Halbinsel und den Inseln wieder aufgenommen, der schrittweise erhöht wird, und startet Mitte nächsten Monats die Reaktivierung in 15 europäische Länder und 13 amerikanische Destinationen.

    So wird die Zunahme der Strecken auf den Inseln schrittweise und je nach Nachfrage stattfinden, so dass der Flughafenverkehr auf dem Archipel wird stark vom Vereinigten Königreich abhängen, Deutschland, Holland, Frankreich und Italien haben in den kommenden Monaten eine Situation stabil genug, damit ihre Bürger es sich leisten können, ein paar Tage Urlaub in der Autonomen Gemeinschaft zu verbringen.

    https://www.eldia.es/economia/2020/0...s/1088604.html
    Nach 2 kg Grillfleisch, Bratwurst, Nudelsalat, 10 Bier und 5 Verdauungsschnäpsen in der prallen Sonne komme ich zu der Erkenntnis:

    ​​​Ich vertrag die Hitze nicht..!

  • #2
    Auch ein interessantes Verständnis von Angebot und Nachfrage: Die Giganten der Luftfahrt forcieren ihre Maschinerie und retten somit die Sommersaison...
    Wäre ich ein Virus, würde ich mich vermutlich totlachen. Womit die Regelungen wirksam sind...

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    • #3
      Zynismus-Modus on: ..und von Paderborn/Lippstadt nach Teneriffa gibt es derzeit Supersondertarife ... Damit sich das Tönnies-Virusgeschehen wunderbar ausbreiten kann ... /off

      Ich könnte schreiend davon laufen: Der strunzkatholische Laschet "glaubt", dass sich das Virus noch nicht ausgebreitet hat, und wird flankiert von wenig dynamisch wirkenden Ministern. Tagelang wird darüber sinniert, was in der Superhotspot-Region gemacht werden soll .... Und dann sind die dort noch nicht einmal in der Lage, Massentests durchzuführen! Darüber hinaus wurden mehrere Tage benötigt, um ein paar Dolmetscher anzukarren. Meine Güte!

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      • #4
        Zitat von aurora Beitrag anzeigen
        ..und von Paderborn/Lippstadt nach Teneriffa gibt es derzeit Supersondertarife ... Damit sich das Tönnies-Virusgeschehen wunderbar ausbreiten kann ... .... Und dann sind die dort noch nicht einmal in der Lage, Massentests durchzuführen!
        Ab 1.7. gehts los mit Flügen nach TFS von Paderborn, das eben mal fuffzisch km von Tönnies entfernt liegt...

        Ich hätte an die Hotelindustrie (oder noch besser: die Flughafenbetreiber in Paderborn oder auf den Kanaren) den Vorschlag, einreisende Touris - je nach Herkunfsregion - gezielten Tests (die sollten ja wohl bei begründetem Verdacht möglich sein) zu unterziehen.

        Wie kann man sich nur so blind in die nächste Quarantäne reinbugsieren?

        Alternativ: Aus suspekten Regionen die Max einsetzen...(der war ein bisschen böse)





        Wäre ich ein Virus, würde ich mich vermutlich totlachen. Womit die Regelungen wirksam sind...

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        • #5
          Klingt gut:

          https://m.oe24.at/businesslive/oeste...rona/433848304
          Nach 2 kg Grillfleisch, Bratwurst, Nudelsalat, 10 Bier und 5 Verdauungsschnäpsen in der prallen Sonne komme ich zu der Erkenntnis:

          ​​​Ich vertrag die Hitze nicht..!

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          • #6
            So, gerade mal an den Flughafen in Paderborn geschrieben, vamos a ver....
            Wäre ich ein Virus, würde ich mich vermutlich totlachen. Womit die Regelungen wirksam sind...

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            • #7
              Auf Mallorca ist offenbar auch noch nicht so wirklich viel los, Hotels senken schon die Preise....

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              • #8
                Münster-Osnabrück ist ja auch nah dran an Tönnies (60 km). Und von dort wird aktuell schon geflogen.

                Wäre ich ein Virus, würde ich mich vermutlich totlachen. Womit die Regelungen wirksam sind...

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                • #9

                  Bayern nimmt keine Urlauber aus Gütersloh auf

                  14 Usedom-Urlauber aus MV verwiesen

                  https://www.n-tv.de/panorama/Bayern-...e21866175.html

                  https://www.ndr.de/nachrichten/meckl...virus2512.html
                  Nach 2 kg Grillfleisch, Bratwurst, Nudelsalat, 10 Bier und 5 Verdauungsschnäpsen in der prallen Sonne komme ich zu der Erkenntnis:

                  ​​​Ich vertrag die Hitze nicht..!

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                  • #10
                    Schleswig-Holstein verhängt nach dem massiven Ausbruch beim Fleischgiganten Tönnies scharfe Quarantäne-Regeln für alle, die aus Risikogebieten anreisen.

                    Touristen aus Corona-Hotspots wie dem Kreis Gütersloh in Nordrhein-Westfalen müssen künftig unverzüglich nach der Einreise in ihre Wohnung oder in eine andere geeignete Unterkunft, um sich 14 Tage lang zu isolieren, teilte die Landesregierung am Dienstag mit.
                    Nach 2 kg Grillfleisch, Bratwurst, Nudelsalat, 10 Bier und 5 Verdauungsschnäpsen in der prallen Sonne komme ich zu der Erkenntnis:

                    ​​​Ich vertrag die Hitze nicht..!

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                    • #11
                      ..oder einen Test machen lassen, und sich bis zum Testergebnis abkapseln.

                      Meine Hoffnung, dass es verbindliche PCR-Tests vorm Besteigen eines Flugzeugs geben wird, habe ich noch nicht begraben in Anbetracht des Tönnies-Desasters. Es wird sicherlich nicht der letzte große Hotspot gewesen sein.

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                      • #12
                        Wiesenhof (Geflügelschlachterei) hat es auch erwischt. Ich glaube in Oldenburg.

                        aurora
                        Ich mache dir keinen Vorwurf. Du willst die Verbreitung verhindern aber was versprichst du dir von der Testerei vor Abflug? Die Leute können locker 3-4 Tage infiziert durch die Gegend ziehen bis der Test anschlägt. Das ist genau der Grund warum immer mehrfach getestet wird. Mag sein das man einige rausfiltert. Aber nur einer der unerkannt durch das Raster schlüpft reicht doch schon aus. Diese ganze Isolation ist im Grunde eine Wette der Verantwortlichen auf einen bald verfügbaren Impfstoff oder Medikament. Es ist der Versuch das Problem in die Länge zu ziehen und sich so lange über die Zeit zu retten. Das heißt ja im Umkehrschluß nicht das man alles einfach laufen lassen muß. Und man muß das ganz einfach so deutlich sagen. Auf einen Impfstoff zu warten, sofern es ihn den je geben wird, bedeutet im optmalen Fall noch 2-3 Jahre in diesem Zustand verharren zu müssen Minimum. Und das gilt auch nur für Europa. In einigen Ländern Südamerikas, Afrikas oder in Asien wird man auf eine natürliche Herdenimunität warten müssen.

                        Es gibt keine Möglichkeit gleichzeitig unser gewohntes Leben mit der Freizügigkeit und der Reisefreiheit, wenigstens noch in Europa, halbwegs aufrecht zu halten und auf der anderen Seite einen super Infektionsschutz zu betreiben der nahezu sicher ist. Entweder es gibt keine Mobilität mehr - jedenfalls keine die auch nur annähernd an das herankommt was wir bisher gewohnt waren oder wir müssen uns dem Problem stellen. Ja - auch dem Risiko einer Infektion. Alles andere wäre als ob man versuchen würde in einem runden Raum in die Ecke zu pinkeln. Es geht halt nicht.

                        Da prallen halt die Welten und Interessen der einzelnen aufeinander. Ich sehe meine Zukunft ehr in einer halbwegs normalen Freizügigkeit und dem Risiko einer Erkrankung. Echte Risikogruppen dürften das anders sehen.

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                        • #13
                          Die spanische Presse, Funk und Fernsehen berichten ausführlich und mit großer Sorge über den Tönnies-Ausbruch. In unserer Umgebung möchte niemand mehr auch nur einen einzigen Touristen aus solchen Regionen, egal wie schlecht die wirtschaftliche Lage ist. Denn ein zweiter Lockdown wäre noch schlimmer.

                          Natürlich helfen PCR-Tests in der Heimat. 48 Stunden vor Einreise (wie ja auch bereits deutsche Urlaubsdestinationen von Gästen aus dem Tönnies-Umfeld verlangen) ist keine 100% Sicherheit, aber eine über 90%-ige. Wenn 9 von 10 Fällen dadurch ausgesiebt werden, ist die Gefahr einer Hotspotbildung doch deutlich verringert. Und auch die Gefahr, dass andere Fluggäste in Quarantäne müssen.

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                          • #14
                            Jedenfalls eine komplexe Thematik. Da kann man wochenlang kontrovers diskutieren. Ich denke, wir können drauf wetten, dass demnächst wieder ein Hotel in Quarantäne geht. Die Chance, dass das eins ist, was Gäste aus einer Hotspot-Region beherbergt, dürfte relativ hoch sein.
                            Wäre ich ein Virus, würde ich mich vermutlich totlachen. Womit die Regelungen wirksam sind...

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                            • #15
                              Zitat von aurora Beitrag anzeigen
                              Die spanische Presse, Funk und Fernsehen berichten ausführlich und mit großer Sorge über den Tönnies-Ausbruch. In unserer Umgebung möchte niemand mehr auch nur einen einzigen Touristen aus solchen Regionen, egal wie schlecht die wirtschaftliche Lage ist. Denn ein zweiter Lockdown wäre noch schlimmer.

                              Natürlich helfen PCR-Tests in der Heimat. 48 Stunden vor Einreise (wie ja auch bereits deutsche Urlaubsdestinationen von Gästen aus dem Tönnies-Umfeld verlangen) ist keine 100% Sicherheit, aber eine über 90%-ige. Wenn 9 von 10 Fällen dadurch ausgesiebt werden, ist die Gefahr einer Hotspotbildung doch deutlich verringert. Und auch die Gefahr, dass andere Fluggäste in Quarantäne müssen.
                              Die Tests für Leute aus dem Bezirk Güterloh in den Urlaub fahren wollen (hier geht es nicht mehr nur um Tönnies) - knapp 360.000 Menschen plus der Bezirk Warendorf noch mal über 200.000; halte ich auch nicht für besonders hilfreich. Eine Isolation hat nur Sinn wenn ich sie auch umsetze und nicht nur ein wenig weil man Angst hat bei der nächsten Wahl abzuschmieren. Das ist aber ein anderes Thema.

                              Was Du angesprochen hast ist genau der Punkt auf den ich abziele. Ja man kann testen und eine gewisse Unsicherheit beim Test ist besser als keiner. Aber wer macht das dann noch? Das meine ich mit Freizügigkeit und Bewegungsfreiheit. Die Kanaren sind wunderschön und ich liebe sie aber es wird kaum jemand zu den gestiegenen Flug- und Hotelpreisen auch noch die Kosten für 2 Tests oben drauf legen (denn konsequenter Weise müsste man ja auf dem Heimflug auch testen). Da sind wir bei 200-300 € zusätzlich - pro Person. No way. So doll sind die Kanaren dann auch nicht. Klar ich würd's machen weil ich Eigentum da habe aber auch bei weitem nicht mehr so oft. Ich suche ja jetzt bereits Alternativen (im Sinne von längerem Aufenthalt) weil die Anreise unter den gegebenen Bedingungen vermutlich noch nervtötender wird als bisher. Wobei die Kosten mir zwar weh tun aber mich nicht in die Knie zwingen würden. Aber alleine der Aufwand mit den Artztterminen wäre exorbitant hoch. Das muß ja punktgenau zum Flug passen. In beide Richtungen. Zudem garantiert dir niemand das das mit den Testergebnissen auch noch vor dem Flug klappt. Stell dir vor du musst am Montag fliegen... was dann? Anreisen? Oder gar nicht erst einsteigen und auf eigene Kosten stornieren?
                              Ich kenne die Angst und die Beweggründe der Menschen die das fordern. Und ich verurteile das auch nicht. Man muß das wirklich ganz nüchtern betrachten. Testen und hoher Aufwand bei An- und Abreise = keine Touristen = ERTE bis Impfstoff = Lebensunterhalt von Kartoffeln, Bananen und mit vielen Kindern bestreiten. Man kann das wollen. Und das ist auch OK. Aber man muß dann auch ganz ehrlich und offen sagen was das bedeutet.
                              Zuletzt geändert von Tobi; 24.06.2020, 09:28.

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