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Aufschwung der Urlauberzahlen in Puerto de La Cruz, aber weniger Deutsche

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  • Aufschwung der Urlauberzahlen in Puerto de La Cruz, aber weniger Deutsche

    Puerto de la Cruz ratifizierte 2017 seine Erholung als Reiseziel, nachdem er die besten Daten des letzten Jahrzehnts geerntet hatte. Im vergangenen Jahr waren in der Stadt insgesamt 933.110 Touristen zu Gast, die beste Zahl seit 2008 und die drittbeste in den letzten 19 Jahren. Die Vermietungsquote lag bei 76,9 Prozent und damit auf dem höchsten Stand seit mindestens 2000.

    Die 933.110 Touristen, die 2017 untergebracht wurden, stellen eine Steigerung von 6,5% gegenüber 2016 dar. Während die Gesamtauslastung um 1,4% zunahm (2,1% in Wohnungen und 0,8% in Hotels).

    Die Übernachtungen stiegen um 4,6% auf 6.773.868, verglichen mit 6.438.005 im Jahr 2016.

    Der durchschnittliche Aufenthalt in Hotels und Appartements beträgt durchschnittlich 7,22 Tage.

    Was die Nationalitäten der Besucher von Puerto de la Cruz angeht, so haben im vergangenen Jahr alle Emissionsmärkte zugenommen, mit Ausnahme von Deutschland, das um 6,5 % zurückging, aber immer noch der zweitgrößte ist, mit einem Anteil von 21,1 % an den Gesamt-Touristen. Die 13.699 Deutschen, die 2017 nicht mehr in den Hafen einliefen, wurden durch die Zunahme der übrigen Märkte ausgeglichen, wobei die Zuwächse ebenso bedeutsam waren wie die des belgischen Tourismus (+63,5%), des irischen (+43,2%), des niederländischen (+37,8%), des französischen (+31,6%), des amerikanischen (+30,5%), des dänischen (23,9%), des österreichischen (+19%) oder des britischen (+16,9%) Tourismus.

    Der erste portugiesische Markt ist nach wie vor der nationale Tourismus, der erneut um 5% wuchs und 45,2% des gesamten Touristenanteils ausmacht, mit insgesamt 422.108 spanischen Besuchern.

    Die Summe des ausländischen Tourismus macht 54,8% der Gesamtzahl aus, mit 511.002 Besuchern, 7,7% mehr als 2016. Damit ändert sich auch ein weiterer negativer Trend. Im 21. Jahrhundert begann die Touristenstadt einen Rückgang der Zahl ausländischer Touristen und eine zunehmende Abhängigkeit vom Inlandstourismus zu verzeichnen. Dieser Trend verschärfte sich in den schlimmsten Jahren der Wirtschaftskrise, als der Auslandstourismus von über 50% auf knapp 38% im Jahr 2010 anstieg. Im Jahr 2017 werden die ausländischen Besucher wieder mehr als die Hälfte, 54,8%, und die Abhängigkeit vom deutschen Markt wird sinken (21,1% der Gesamtzahl), während die Ankunft der Briten (10,3% der Gesamtzahl) zunehmen wird, was sie zum drittwichtigsten Markt macht.

    Nach vielen Jahren mit Nachrichten und negativen Daten ist Puerto de la Cruz in eine positive Dynamik eingetreten, zumindest seit 2014, und hat es geschafft, die schlimmsten Jahre einer externen und internen Krise mit Gewalt hinter sich zu lassen.

    Um die Daten von 2017 hervorzuheben, sei daran erinnert, dass Puerto de la Cruz im Jahr 2009 mit einem durchschnittlichen Preis pro Zimmer von 31,8 Euro die am wenigsten rentable Urlaubsdestination in Spanien war, dass die Auslastung 2010 nur 53% betrug und der Durchschnittspreis auf 29,9 Euro sank (2017 waren es fast 59 Euro, nach den neuesten von Exceltur veröffentlichten Daten), oder dass im Jahr 2012 nur 684.259 Urlauber in Puerto de la Cruz untergebracht waren (fast 250.000 weniger als 2017).

    Im Jahr 2009 lag die Auslastung mit 23.693 Betten im Hafen bei nur 54,4 %. Im Jahr 2016 erreichte die Auslastung bei einer sehr ähnlichen Bettenzahl 75,8 %, ein Prozentsatz, der 2017 auf 76,9 % gestiegen ist.

    http://eldia.es/tenerife/2018-02-11/...tos-decada.htm
    Ich habe jetzt herausgefunden, wofür "Pro7" steht:
    Pro 7 Minuten Programm gibt eine Werbeunterbrechung.

  • #2
    Wie schon in den vergangenen Jahren, wieder einmal positive Zahlen für Puerto de la Cruz. Den Rückgang an deutschen Urlaubern kann ich durchaus verstehen, denn viele dieser Urlauber fangen an, sich andere Urlaubsdestinationen zu suchen, nachdem die Preise in den letzten Jahren so stark gestiegen sind.

    Ich kann das sicherlich nachvollziehen, auf der anderen Seite ist es aber auch so, dass die Hotels in Puerto in den schlechten Jahren oftmals weit unterhalb der Rentabilität gearbeitet haben. Es gab Jahre, in denen wir für 2 Wochen Urlaub mit HP und Flug im 4 Sterne Hotel knapp 600,- € pro Person gezahlt haben, das kann sich nicht rechnen. Wenn man also nicht bereit ist, einen angemessenen Preis zu zahlen, muss man sich nicht wundern, wenn Hotels nicht renoviert werden, die HP nichts taugt, etc.
    -----

    LG Alex

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    • #3
      Dafür gibt es mehr Italiener? Die Kette "SM" ist wohl ein Vorreiter...

      Jedenfalls ist die "Calle Iriarte" samt Nebenstrassen zunehmend in
      italienischer Hand.
      Gestern hat das "Mangata" geschlossen und nun ein SM-Schild an
      der Tür (und geschlossen

      traurige Grüße, Holger

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      • #4
        Hab den Eindruck, dass die Deutschen den Süden inzwischen attraktiver finden als Puerto de la Cruz. Auch mehr und mehr Residente, die offenbar von Margela Schurkel und Co die Nase voll haben. Italiener sind auch als Residente weit vorne, irgendwo hab ich die Zahlen kürzlich reingestellt, ich meine so um die 23.000, führend vor D und GB, die in relativ ähnlicher Menge hier weilen.

        Also, mir wäre es in Puerto auch zu kalt.
        No Chatbot is perfect...

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        • #5
          Zitat von SanLorenzo5 Beitrag anzeigen
          Hab den Eindruck, dass die Deutschen den Süden inzwischen attraktiver finden als Puerto de la Cruz. Auch mehr und mehr Residente, die offenbar von Margela Schurkel und Co die Nase voll haben. Italiener sind auch als Residente weit vorne, irgendwo hab ich die Zahlen kürzlich reingestellt, ich meine so um die 23.000, führend vor D und GB, die in relativ ähnlicher Menge hier weilen.

          Also, mir wäre es in Puerto auch zu kalt.
          Laut der hartnäckigen Fans von Puerto im anderen Forum ist das doch Blasphemie, was Du da schreibst, weil "In Puerto ist es immer schön".
          Was habe ich da schon virtuelle Prügel einstecken müssen für meine unverschämten Äußerungen

          Wir hatten schon vor etlichen Jahren Gespräche mit "Nordlichtern", die händeringend ein Apartment im Süden suchten für das folgende Jahr "Nicht noch mal in die Kälte von Puerto im nächsten Winter"

          Und auch auf Mallorca sieht mal im März die Deutschen eingehüllt mit dicken Decken rumlaufen, kalte Apartments ohne Heizung, da war der Kauf eine Immobilie dort zum Überwintern auch ein Satz mit X.
          Gilt auch für den Süden von Festlandspanien, Denia, da haben Freunde von uns ein Apartment, da gibt es im Winter durchaus Frost und man schlottert so vor sich hin.
          Ich habe jetzt herausgefunden, wofür "Pro7" steht:
          Pro 7 Minuten Programm gibt eine Werbeunterbrechung.

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          • #6
            Obwohl es dieses Jahr selbst hier in Los Gigantes auch schon mal empfindlich kalt wurde, in der Nacht.

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            • #7
              Gerade läuft mein Petroleum Ofen... der hat mir die letzten Tage öfters mal den Hintern wärmen müssen bei Temperaturen um die 12 Grad Nachts...

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              • #8
                Ihr habt natürlich Recht, im Norden in Puerto de la Cruz ist es ERHEBLICH kälter als im Sonnigen Süden.

                Aber was nützt es, wenn man sich halt in die schnucklige Stadt verliebt hat. Dann muss man halt den Heizlüfter anschmeißen oder
                mal eine Stunde Autofahrt in den Süden akzeptieren.

                Die fünf Tage, die ich im Jannuar in Puerto verbrachte waren aber recht angenehm - lag aber vielleicht auch an den lausigen
                Temperaturen hier in Deutschlands Norden ...

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