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Industriegebiet Güimar droht in Kürze Schließung wegen Abwassereinleitungen ins Meer

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  • Industriegebiet Güimar droht in Kürze Schließung wegen Abwassereinleitungen ins Meer

    Die schon einmal geschilderte Problematik der Einleitung von ungeklärtem Abwasser ins Meer im Industriegebiet von Güimar ist nun wohl vor der Umsetzung eines Gerichtsurteils, mit dem eine Neunmonatige Frist eingeräumt worden war, die heute ausläuft.
    Die Anzeige wegen der illegalen Abwassereinleitungen war seinerzeit von der IUC eingereicht worden.
    Laut deren Abgeordneten droht und definitiv eine Schließung des Industriegebietes, in dem 3000 Leute arbeiten.

    Das Gericht muss nun morgen einen Bericht an das Consejo Insular de Aguas übermitteln, Schuld an der Misere hat laut IUC das Ayuntamiento von Candelaria, Güimar und Arafo, die seit Jahren über den Missstand informiert sind, aber nicht handeln und nur "Luftballons aufstiegen ließen, statt zu handeln"
    Die IUC hat immer wieder auf die Brisanz der Abwassereinleitungen hingewiesen, im Abwasser wurden auch Schwermetalle nachgewiesen, was die Probleme nicht gerade verringert.
    Von den Gemeinden kamen bisher nur Listen der angesiedelten Firmen und eine Liste der dort anfallenden Abwasser, mehr nicht, so die IUC.

    Aufgrund der Bestandteile des Abwassers kann man das Problem auch nicht nur mit einer Basis-Kläranlage vom Tisch bekommen, wie einige Politiker behaupten hatten, für eine effiziente Reinigung müsste ein "gründlicheres" Klärwerk zum Einsatz kommen.

    Aber auch der Consejo Insular de Aguas de Tenerife hat Jahrelang die Augen vor dem Problem verschlossen.
    Die IUC spricht von Verschleierungstaktik gegenüber der Bevölkerung. Der Consejo Insular de Aguas de Tenerife hatte geschätzt, dass ein "normales" Klärwerk gut 1.5 Mio Euro kosten würde und ausreichend sei, laut Agustin Espinosa der IUC beläuft sich der reelle Betrag aber auf ca. 6 Millionen Euro, weil es eben nicht mit einem normalen Klärwerk getan ist, die nachgewiesenen Schwermetalle erfordern ein fortschrittlicheres Modell.

    Auch die famose Bürgermeisterin von Güimar, Carmen Luisa Castro, bekommt ihr Fett weg, sie sei nicht fähig, zwischen Klärwerk und Unterwassereinleitung unterscheiden und versuche, die Einwohner zu täuschen.

    Das Gericht hatte den Gemeinden eine großzügig bemessene Frist von neun Monaten eingeräumt, die Missstände zu beheben.
    Passiert ist nichts.

    https://diariodeavisos.elespanol.com...-los-vertidos/



    Mich plagt im Moment folgende Frage :
    Ist Kegeln mit Thomas Anders als mit Dieter Bohlen?

  • #2
    Na das wäre ja heiter. HiperDino hat dort ja sein Zentrallager. Aber naja... passieren wird sowieso nichts.

    Kommentar

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