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Schon jetzt 5x so viele Bootsflüchtlinge auf den Kanaren wie ganz 2017

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  • Schon jetzt 5x so viele Bootsflüchtlinge auf den Kanaren wie ganz 2017

    Bis zum 30. Oktober wurden auf den Kanarischen Inseln 1.215 irreguläre Einwanderer aufgenommen, eine Zahl, die fast fünfmal so hoch ist wie die im gleichen Zeitraum im Jahr 2017, nämlich 246, was einem Wachstum von 393,9% entspricht.

    Die irregulären Ausländer, die 969 mehr waren als die von Januar bis Oktober des Vorjahres, kamen in insgesamt 57 Booten auf den Archipel, 44 mehr als die 13, die zwischen den gleichen Monaten vor einem Jahr ankamen, mit einem Anstieg von 338,5%, so die letzte Bilanz des Innenministeriums.

    Dies zeigt, dass in den ersten zehn Monaten des Jahres 2018 mehr als 53.000 irreguläre Einwanderer in ganz Spanien angekommen waren, was einem Anstieg von 153 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres entspricht, und dass die überwiegende Mehrheit von ihnen in Patera reiste, nämlich 47.684, dreimal mehr als 2017.

    Insgesamt wurden 1.775 Boote im Land abgefangen, 88,6% mehr als im Vorjahr, als es 941 waren.

    Die meisten der auf dem Seeweg eingetroffenen Einwanderer (45.541) erreichten die Halbinsel- und Balearenküste; weitere 1.215 erreichten die Kanarischen Inseln, 572 kamen über Melilla und 356 über Ceuta.

    Gleichzeitig drangen weitere 5.698 über die Grenzposten der beiden autonomen Städte ein, 3.973 über Melilla (+19%) und 1.725 über Ceuta, dessen Eingänge als einzige im Vergleich zu 2017 um 6,8% gesunken sind.

    Diese Zahlen sind jedoch noch weit von den historischen Zahlen entfernt, die im Jahr 2006, dem Jahr der so genannten Cayuco-Krise, erreicht wurden, als allein fast 32.000 Menschen auf die Kanarischen Inseln kamen.

    https://eldia.es/canarias/2018-11-05...s-llegados.htm
    Gestern meinen ersten Porno gesehen.
    Leck mich am Arsch, sah ich da noch jung aus.

  • #2
    In der Lüneburger Heide wäre noch genügend Platz vorhanden.

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    • #3
      Ich darf bemerken: Deutschland hat mehr "Flüchtlinge" aufgenommen wie ALLE anderen EU Staaten zusammen

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      • #4
        Darf ich bemerkten das wir hier in einem Teneriffa-Forum sind?

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        • #5
          Den Spaniern werden die Neubürger auch grade zuviel. Sogar der sozialistischen Regierung. Die machen die Grenzen wieder dicht.
          Viele Grüße
          Ralf

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          • #6
            Wenn man dem, was über den am 10./11. Dezember bevorstehenden UN-Migrationspakt so kolportiert wird, Glauben schenken darf (was man sicher nicht so ohne näheres Nachforschen sollte), werden sich die ratifizierenden Staaten das künftig nicht mehr aussuchen können. Abstand davon genommen haben bisher glaub ich nur die USA, Australien, Ungarn, Kroatien und Österreich. Naja, der Umbau der Welt, die wir kennen, ist in vollem Gange.

            Gestern sah ich einen recht aktuellen Beitrag eines bekannten und international erfolgreichen deutschen Unternehmers und Multimillionärs zu diesem Thema. Er vertritt sehr glaubhaft (und er muss es wissen, weil er schon in entsprerechende Projekte involviert ist) die Auffassung, dass die Unterstützung im Land, wo die Migranten herkommen, das Geld wesentlich effektiver eingesetzt werden kann.

            In Deutschland und Europa führen die auseinanderdriftenden Ansichten zum Thema jedenfalls zu einer gesellschaftlichen Spaltung. Und aus Auswandererländern werden erste Stimmen laut, die sagen, dass Europa sich auf diesem Wege nur billige Arbeitskräfte sichern will.

            :-(
            No Chatbot is perfect...

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            • #7
              Zitat von SanLorenzo5 Beitrag anzeigen
              Wenn man dem, was über den am 10./11. Dezember bevorstehenden UN-Migrationspakt so kolportiert wird, Glauben schenken darf (was man sicher nicht so ohne näheres Nachforschen sollte), werden sich die ratifizierenden Staaten das künftig nicht mehr aussuchen können. Abstand davon genommen haben bisher glaub ich nur die USA, Australien, Ungarn, Kroatien und Österreich. Naja, der Umbau der Welt, die wir kennen, ist in vollem Gange.

              Gestern sah ich einen recht aktuellen Beitrag eines bekannten und international erfolgreichen deutschen Unternehmers und Multimillionärs zu diesem Thema. Er vertritt sehr glaubhaft (und er muss es wissen, weil er schon in entsprerechende Projekte involviert ist) die Auffassung, dass die Unterstützung im Land, wo die Migranten herkommen, das Geld wesentlich effektiver eingesetzt werden kann.

              In Deutschland und Europa führen die auseinanderdriftenden Ansichten zum Thema jedenfalls zu einer gesellschaftlichen Spaltung. Und aus Auswandererländern werden erste Stimmen laut, die sagen, dass Europa sich auf diesem Wege nur billige Arbeitskräfte sichern will.

              :-(
              Nein Thomas, Glauben schenken muss man dem Migrationspakt nichts, man kann es nachlesen!

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              • #8
                Ja, kann man. Wer es (auf Deutsch) nachlesen möchte, kann sich ja ein eigenes Bild machen.

                http://www.un.org/depts/german/migra...CONF.231.3.pdf
                No Chatbot is perfect...

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                • #9
                  Zitat von SanLorenzo5 Beitrag anzeigen
                  Gestern sah ich einen recht aktuellen Beitrag eines bekannten und international erfolgreichen deutschen Unternehmers und Multimillionärs zu diesem Thema. Er vertritt sehr glaubhaft (und er muss es wissen, weil er schon in entsprerechende Projekte involviert ist) die Auffassung, dass die Unterstützung im Land, wo die Migranten herkommen, das Geld wesentlich effektiver eingesetzt werden kann.
                  :-(
                  Dieser Multimillionär hat sicherlich aktuell weder in Aleppo noch in Rakka noch in Taliban- oder Boko-Haram-Gebieten, noch in der Zentralafrikanischen Rebuplik o.ä. ein Projekt am Laufen. Das wäre nämlich bald kein Projekt mehr, weil weggebombt, besetzt, verbrannt, geplündert o.ä.

                  In den Epizentren der Krisen verpufft jede Investition binnen kürzester Zeit. Dort sind Notfallprogramme - sofern überhaupt möglich - die einzig nötige, und nicht immer mögliche "Investition".

                  Migration hat es schon immer gegeben; es ist höchste Zeit, dass das Thema weniger hysterisch angegangen wird. Der UN-Migrationspakt ist da schon mal eine gute Sache; aber nur ein Anfang. Gerade las ich den Artikel über die aktuelle Massenflucht aus Venezuela. Eine Millionen Venezolaner sind alleine nach Kolumbien geflohen. Wie bei allen Krisen flüchten die Allermeisten in die Nachbarländer. Und die zeichnen sich in den meisten Fällen nicht gerade durch Wohlstand und Reichtum aus. Leider wird nach wie vor behauptet, alle Afrikaner und Vorderasiaten würden nach Europa wollen. So ein geballter Blödsinn! Die meisten Menschen sind am liebsten bei sich zu Hause; ob Eskimo oder Hutu oder oder.

                  Die Massenflucht aus Venezuela lässt nicht nach: Nach UN-Angaben leben inzwischen mehrere Millionen Menschen im Ausland – und täglich kommen Tausende dazu.

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                  • #10
                    Was einen stutzig machen muss, ist, dass eine erste ausführlichere Debatte zum Migrationspakt erst auf Antrag der AfD zustande kam. Die muss man sich mal anschauen und stellt einmal mehr fest, dass das Thema die Gesellschaft spaltet.

                    Tatsache ist, dass da doch verschiedene Umstände in einen Topf geworfen und umgerührt werden. Man wird nicht bezweifeln, dass etwa Menschen aus Venezuela fliehen, weil es in ihrem vermutlich geliebten Heimatland aufgrund der politischen Lage nicht mehr gefallen kann. Ähnlich sieht es mit Kriegsflüchtlingen aus. Und klar, es würde sicher Sinn machen, da weltweit mehr zu koordinieren und sinnvoll zusammen zu arbeiten.

                    Andererseits wird man kaum bezweifeln können, dass einige der Paragraphen des Abkommens dazu angetan sind, auch Wirtschaftsflüchtlingen Tore zu öffnen. Die Befürworter argumentieren, dass die Anhebung der Standards in anderen Ländern, die dem Pakt beitreten, dazu führen wird, dass die Anzahl der nach D-Land Einwandernden eher abnehmen wird, weil D bereits hohe Standards für Einwanderer gewährleistet und durch Anhebung der Standards in anderen Ländern diese für Einwanderer attraktiver würden.

                    Die Gegner argumentieren, dass die Unverbindlichkeit in der Regelgebung keineswegs garantiert, dass andere Länder ihre Standards anheben, aber andererseits den Migranten generell mehr Rechte eingeräumt werden.

                    Ich persönlich hab bei meiner Einwanderung nach Spanien noch an Europa geglaubt. Ich kann mir aktuell beim besten Willen nicht vorstellen, dass wir in der Lage sind, auch nur innerhalb von Europa an einem Strick zu ziehen. Nationale und auch regionale Interessenssphären verhindern bereits innerhalb von Europa eine beliebige DIffusion von Bürgern. Und was schon bei sich noch relativ nahestehenden Kulturen innerhalb von Europa nicht so recht funktionieren will, dass wird weltweit erst recht nicht klappen.

                    Ob es dabei nur temporär zu "Verwerfungen" kommen wird, das wird sich zeigen, geht allerdings mehr die kommenden Generationen an, die sich aber aufgrund fortschreitender Massenverblödung meist einen Sch.... dafür interessiert.

                    Würde man das Thema FLuchtursachenbekämpfung weltweit ernst nehmen (was schon aufgrund der Interessenssphären der Rüstungs- und anderer Industrien auch nicht gerade ganz konfliktfrei ist) dann käme man sicher weiter als mit einer Massenbewegung in RIchtung sozial attraktiver Einwanderungsländer.

                    Und um mal ein positives Beispiel für Engangement in Entwicklungsländern zu nennen, was mit Sicherheit dazu beiträgt, FLuchtursachen zu bekämpfen und das Verbleiben im eigenen Land zu fördern, ist etwa das "Global Care"-Projekt. Und was die machen, das kann man sich hier mal anschauen:

                    http://www.global-care.knorr-bremse....e-projects.jsp
                    Zuletzt geändert von SanLorenzo5; 08.11.2018, 23:45.
                    No Chatbot is perfect...

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                    • #11
                      Zitat von aurora Beitrag anzeigen
                      In den Epizentren der Krisen verpufft jede Investition binnen kürzester Zeit. Dort sind Notfallprogramme - sofern überhaupt möglich - die einzig nötige, und nicht immer mögliche "Investition".
                      Ich denke, hier findest Du einige Beispiele, wie man mit Geld, was bei uns in Mitteleuropa ziemlich schnell verpufft und Spaltung auslöst, vor Ort sinnvoll helfen kann:

                      http://www.global-care.knorr-bremse....e-projects.jsp
                      No Chatbot is perfect...

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                      • #12
                        Leider münden viele Projekte in einer Art Bevormundung; auch wenn es so nicht gewollt ist. Da spreche ich aus eigener beruflicher Erfahrung. Es wird u.a. dies & jenes organisiert, weil vielen Menschen organisatorische Tätigkeiten fremd sind. Aber auch das schlichte Organisieren für andere ist eine Art Bevormundung. Rückblickend betrachtet. Ich habe da mittlerweile eine ganz andere Sicht auf die Dinge. Nichtsdestotrotz gibt es natürlich auch gute Initiativen. Diese hier z.B..
                        Ausgerechnet der Kampf gegen Aids kann das Leben der Menschen in Afrika insgesamt verbessern. Zu Besuch bei einem Modellprojekt in Kenia.

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                        • #13
                          Zitat von aurora Beitrag anzeigen
                          Leider münden viele Projekte in einer Art Bevormundung; auch wenn es so nicht gewollt ist. Da spreche ich aus eigener beruflicher Erfahrung. Es wird u.a. dies & jenes organisiert, weil vielen Menschen organisatorische Tätigkeiten fremd sind. Aber auch das schlichte Organisieren für andere ist eine Art Bevormundung. Rückblickend betrachtet. Ich habe da mittlerweile eine ganz andere Sicht auf die Dinge. Nichtsdestotrotz gibt es natürlich auch gute Initiativen. Diese hier z.B..
                          Wie wäre es denn, wenn die Afrikaner es mal mit " Arbeit" versuchen würden, anstatt darauf zu warten das ihnen westliche "Hilfsorganisationen" einen Brunnen graben würden mal selbst zur Schaufel greifen würden?
                          Scheinbar glauben alle Afrikaner der Wohlstand in Mitteleuropa wäre vom Himmel gefallen?

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                          • #14
                            Zitat von aurora Beitrag anzeigen
                            Dieser Multimillionär hat sicherlich aktuell weder in Aleppo noch in Rakka noch in Taliban- oder Boko-Haram-Gebieten, noch in der Zentralafrikanischen Rebuplik o.ä. ein Projekt am Laufen. Das wäre nämlich bald kein Projekt mehr, weil weggebombt, besetzt, verbrannt, geplündert o.ä.

                            In den Epizentren der Krisen verpufft jede Investition binnen kürzester Zeit. Dort sind Notfallprogramme - sofern überhaupt möglich - die einzig nötige, und nicht immer mögliche "Investition".

                            Migration hat es schon immer gegeben; es ist höchste Zeit, dass das Thema weniger hysterisch angegangen wird. Der UN-Migrationspakt ist da schon mal eine gute Sache; aber nur ein Anfang. Gerade las ich den Artikel über die aktuelle Massenflucht aus Venezuela. Eine Millionen Venezolaner sind alleine nach Kolumbien geflohen. Wie bei allen Krisen flüchten die Allermeisten in die Nachbarländer. Und die zeichnen sich in den meisten Fällen nicht gerade durch Wohlstand und Reichtum aus. Leider wird nach wie vor behauptet, alle Afrikaner und Vorderasiaten würden nach Europa wollen. So ein geballter Blödsinn! Die meisten Menschen sind am liebsten bei sich zu Hause; ob Eskimo oder Hutu oder oder.
                            MIt dem UN Migrationspakt, den "KLUGE" Staaaten wie die USA, Australlien, Italien, Kroatien, POlen und sogar Österreich
                            NICHT
                            unterzeichnen werden, erhalten Migranten einen Freifahrschein in die Sozialsysteme Europas.
                            Alle völlig unverbindlich?
                            Warum sollte man etwas unverbindliches denn unterschreiben?
                            Und warum steht in diesem unverbindlichen Migrationspakt so oft:
                            WIR VERPFLICHTEN UNS ?

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                            • #15
                              Zitat von baumann Beitrag anzeigen

                              Wie wäre es denn, wenn die Afrikaner es mal mit " Arbeit" versuchen würden, anstatt darauf zu warten das ihnen westliche "Hilfsorganisationen" einen Brunnen graben würden mal selbst zur Schaufel greifen würden?
                              Scheinbar glauben alle Afrikaner der Wohlstand in Mitteleuropa wäre vom Himmel gefallen?
                              Wer sind denn bloß "die" und "alle"? Gibt es da eine Referenzgruppe? Wenn ja, wo und inwiefern?

                              claudia (eine Deutsche)

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