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"Kunde" bleibt "Kunde"

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  • "Kunde" bleibt "Kunde"

    Die Frau(in) hat echt Langeweile:

    Karlsruhe – Der Bundesgerichtshof hat entschieden: Frauen haben kein Recht auf eine weibliche Ansprache in Formularen.

    Das oberste deutsche Zivilgericht wies am Dienstag in Karlsruhe die Revision einer Sparkassen-Kundin aus dem Saarland zurück (VI ZR 143/17).

    Klägerin Marlies Krämer (80) sieht in männlichen Formulierungen wie „Kunde“ oder „Kontoinhaber“ einen Verstoß gegen den im Grundgesetz garantierten Gleichheitsgrundsatz.

    ► Der BGH urteilte anders: Mit der verallgemeinernden Ansprache in männlicher Form werde sie nicht wegen ihres Geschlechts benachteiligt.

    Die Anrede „Kunde“ für Frauen sei weder ein Eingriff in das Persönlichkeitsrecht, noch ein Verstoß gegen den Gleichheitsgrundsatz, argumentierte das Gericht.

    Die Klage der engagierten Kämpferin für Frauenrechte aus dem Saarland war schon in den Vorinstanzen erfolglos geblieben: Schwierige Texte würden durch die Nennung beider Geschlechter nur noch komplizierter, stellte das Landgericht Saarbrücken klar.

    Trotz ihrer Niederlage nun auch vor dem BGH denkt die kampferprobte Seniorin nicht ans Aufgeben: „Ich ziehe auf jeden Fall vor das Bundesverfassungsgericht“, hatte sie schon vorab angekündigt.


    https://www.bild.de/news/2018/news/n...9628.bild.html
    "Da leckt man einmal sein Messer ab und alle gucken komisch"
    ​​​​​​Jens, 32, Chirurg

  • #2
    Trauig, mit was für einem Schwachsinn sich die Gerichte beschäftigen müssen.
    "Da leckt man einmal sein Messer ab und alle gucken komisch"
    ​​​​​​Jens, 32, Chirurg

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    • #3
      Na, vielleicht sollte stattdessen die nächsten 10 Jahre einfach "Kundin" und "Kontoinhaberin" geschrieben werden. Als verallgemeinende Ansprache ... Ich bin mir sicher, dass sich dann die Gerichte sehr viel mehr mit dem Thema beschäftigen müssten.

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      • #4
        Es geht ja wohl auch darum, dass die in allen Bereichen verwendeten alten Formulare, die Standard-Werke sind, aktualisiert werden müssten. Das wäre eine Heidenarbeit.

        So könnte man eben alle Neuen mit dem Standard Kunde/in oder Käufer/in oder Inhaber/in usw. abfertigen.

        Aber das ist Wörtelklauberei, wofür sich gelangweilte Zeitgenossen die Zeit herausnehmen um am Gericht zu klagen.

        Die haben keine Nachbarn, die sie wegen etwas verklagen können.
        Hoy no me puedo levantar, me tiemblan las piernas y me siento fatal.
        ¡ Mañana lo intentaré otra vez, lo prometo !

        ( Y me sigue costando ! )

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        • #5
          War auch meine Idee. Wir einigen uns in Allem für die weibliche Ansprache.
          Bei vielen Sachen muß es ja immer mal neu gedruckt werden.
          Ginge ja auch bei den PLZ und beim Neuen BLZ, IBAN etc. Beim Euro, bei der Rechtschreibreform. U.s.w.
          Nur bei der Anerkennung von Frauen ist es rausgeworfenes Geld und Langeweile.
          Jungs, überlegt doch mal, wie es für euch wäre, einfach aus den Leben gestrichen zu sein, nicht erwähnenswert.
          Tolles Gefühl, was Mädels?

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          • #6
            Kunde/in geht schon mal nicht, müsste Kund(e)/in heißen.

            Die Initiative, in der Nationalhymne, aus "Vaterland" "Heimatland" und aus "brüderlich" "couragiert" zu machen, hat offenbar auch nicht allzu viele Fürsprecher gefunden.

            Sollen wir uns jetzt auch noch mit den wichtigen Fragen beschäftigen, warum es "Muttersprache" heißt und nicht "Elternsprache" oder warum es zwar "Krankenschwestern" gibt, aber keine "Krankenbrüder". Nicht überall wird das geschlechtsneutrale "pfleger/in" eingesetzt.

            Mädels, habt ihr keine wichtigeren Dinge, die Euch stören und an denen man arbeiten müsste?

            Bin absolut dafür, dass in Sachen Bezahlung, berufliche Entwicklungsmöglichkeiten etc. Chancengleichheit besteht. Und ich sehe auch, dass besonders hier in unserer Wahlheimat da noch einiges richtig schief läuft.

            Was aber etwa Quotenregelungen angeht, bin ich schon ein wenig skeptisch. Männer und Frauen sind (Gott sei Dank) eben nicht gleich und weisen auch unterschiedliche Talente, Stärken und Schwächen auf. In meinem Ingenieursstudiengang lag die Frauenquote so bei 1-2 %. Macht es dann Sinn, in den Vorständen technisch orientierter Unternehmen 50 % Frauenanteil zu fordern? (in anderen Berufen sieht es ganz anders aus und ich würde nicht auf die Idee kommen, dort 50 % Männeranteil zu fordern...).

            Winner und Loser gibts bei beiden Geschlechtern und Vorurteile und Chancenungleicheit müssen weg. (ich werde jetzt nicht darauf eingehen, welche Antwort ich erhielt, als ich fragte, warum man in den Kindergärten hier eigentlich NIE männliche Erzieher sieht). Derzeit wird doch relativ viel Energie in Themen gesteckt, wo ich mich schon frage, ob das nicht - gelinde gesagt - ein wenig uneffektiv ist.



            Lieber unter der Sonne als hinterm Mond...

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            • #7
              SCHWACHSINN...DEKADENZ zum Quadrat.
              Hat die Welt keine anderen Probleme...z.B. wohin sind die Einhörner verschwunden?

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              • #8
                "Da leckt man einmal sein Messer ab und alle gucken komisch"
                ​​​​​​Jens, 32, Chirurg

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                • #9
                  Schwachsinn wie in dem Video hat noch nie gute Argumente geliefert.
                  Zuletzt geändert von aurora; 14.03.2018, 19:07.

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                  • #10
                    HTML-Code:
                    Mädels, habt ihr keine wichtigeren Dinge, die Euch stören und an denen man arbeiten müsste?
                    Doch, aber da eins ins andere greift, ist es sinnvoll an mehreren Stellen anzufangen zu verändern.
                    Wenn es keinen Grund gibt uns zu erwähnen, wie soll es dann selbverständlich sein, daß wir für die gleiche Arbeit auch das Gleiche verdienen. Oder die gleichen Rechte haben etc.

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                    • #11
                      Zitat von Zauberin60 Beitrag anzeigen
                      Wenn es keinen Grund gibt uns zu erwähnen,...
                      Genau hier liegt das Problem.
                      Warum glauben Frauen dass sie nicht mit "Kunde", "Kontoinhaber", "Kollegen" angesprochen werden?
                      Wenn ich mit "Freunden" unterwegs bin, dann schließt das natürlich auch Frauen ein.

                      Vielleicht sollten wir generell immer und überall nur noch die weibliche Form nutzen.
                      Dann hätten die Frauen recht, und wir unsere Ruhe.

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                      • #12
                        Zitat von Zeikos Beitrag anzeigen
                        Warum glauben Frauen dass sie nicht mit "Kunde", "Kontoinhaber", "Kollegen" angesprochen werden?
                        Na, aus demselben Grund, aus dem sich Männer nicht angesprochen fühlen bei einer weiblichen Anrede.

                        q.e.d.


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                        • #13
                          Zitat von Zeikos Beitrag anzeigen
                          Vielleicht sollten wir generell immer und überall nur noch die weibliche Form nutzen.
                          Dann hätten die Frauen recht, und wir unsere Ruhe.
                          "Sehr geehrte Herrin" würde aber auch Missverständnisse aufkommen lassen. Was mich immer wundert, ist die Neutrum-Form für Mädchen. Warum hat man nicht längst die Regel abgeschafft, Verniedlichungsformen zu "neutralisieren"? Tja, und dann "der Mensch". Ab jetzt wird generell "das Mensch" eingeführt. Und überhaupt. Zur Erinnerung an die Briten könnten wir eigentlich nen Globalartikel einführen, halt sowas wie "the", wie wäre es denn in Deutsch mit "de"? de mann, de frau, de kind..., de kunde. Ein e kommt ja in "die" und "der" vor, da würde sich niemand übervorteilt vorkommen mit unserer neuen Mutter- äh Elternsprache...
                          Lieber unter der Sonne als hinterm Mond...

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                          • #14
                            Für mich sind diese Anreden geschlechtslos.
                            Aber wie gesagt, ändern wir doch einfach alles in weiblich, dann haben wir Männer unsere Ruhe.
                            Also ab sofort heißt es "die Kunde" und die Kollege".

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                            • #15
                              Ich hatte mal eine lesbische Kollegin, die wirklich extrem war. Bei uns in der Gegend sprach man vonm Strahlemann, wenn jemand einen sehr glücklichen Eindruck machte. Als Sie mal breit grinsend in mein Büro trat meinte ich freundlich, "Hey! Da kommt ein Strahlemann!" ihre Erwiederung war ein nüchternes "Strahlefrau bitte"

                              Mittags in der Kantine, sie sass 3 Leute weiter, sprach ich sie unüberhörbar an " Christine? Könntest Du mir bitte die Salzstreuerin reichen?" .........

                              Was folgte kann man sich denken
                              Ich sage ja nicht, das wir alle dummen Menschen loswerden müssen, aber könnten wir nicht einfach alle Warnhinweise entfernen und den Dingen ihren Lauf lassen?

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