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Erstes Todesopfer durch die ach so gesunden E-Zigaretten

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  • Erstes Todesopfer durch die ach so gesunden E-Zigaretten

    https://www.spiegel.de/gesundheit/di...a-1283478.html
    Frage an die Quantenphysiker:
    Wenn ein Mann etwas sagt, aber keine Frau in der Nähe ist, hat der Mann dann trotzdem Unrecht?

  • #2
    Die Dinger sind absolut nicht gesund.
    Aber ich nutze sie selber, und konnte eine wesentliche Steigerung des Wohlbefindens beobachten. Würde ich dauerhaft komplett verzichten und nur noch Bergluft schnuppern, würde es mir vermutlich nochmals besser gehen. Wer weiß.

    Auch wenn noch nicht klar ist, welche Stoffe die Ursache sind, muss ich sagen, dass die Reinheitskontrollen der Stoffe viel zu gering sind. Man kann die Grundstoffe in jeder x-beliebigen Chemikalienhandlung oder auch Tierhandlung (Pferdebedarf) erwerben. Das ganze gibts dann in unterschiedlichen Reinheitsstufen. Ich gehe deswegen sehr von verunreinigten "Liquids" oder auch Aromastoffen auf Ölbasis aus. Wie man weiß, können kleinste Mengen Öl in der Lunge schwere Entzündungserscheinungen auslösen. Der Körper kann das Öl nur sehr langsam abbauen, das einzige was bleibt ist das Immunsystem herunterzufahren. Das findet laut älteren Artikeln ja hier auch Anwendung.

    Das einzige was hilft, ist bessere Kontrollen der Fertigprodukte und gesunder Menschenverstand der Nutzer, wenn sie sich selbst ihr Zeug zusammenrühren. Das gilt sowieso, denn wer nicht hygienisch mischt inhaliert womöglich noch nen leckeren Bakteriencocktail

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    • #3
      Gesund sind E-Zigaretten sicherlich nicht. Inwiefern bestimmte Inhaltsstoffe schädlich sind, ist wohl noch nicht ganz klar. Dass E-Zigaretten keine Gesundheitselixiere enthalten, dürfte indes unbestritten sein ...

      Die E-Zigarettenmode hat allerdings eh schon recht nachgelassen, oder täusche ich mich? Ich sehe bei uns hier nur noch ganz seltene Exemplare einer aussterbenden Art mit solchen Dingern.

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      • #4
        Pardon Elay, mein Kommentar hat sich mit Deinem Kommentar überschnitten - ich lese Deinen deshalb erst jetzt. Bist Du vom Rauchen "normaler" Zigaretten auf E-Zigaretten umgestiegen und hast deshalb eine Steigerung des Wohlbefindens beobachtet?

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        • #5
          Ich finde auch, dass die schon wieder aus der Mode kommen, auch nur nur ganz vereinzelt noch zu beobachten, vor einiger Zeit waren da noch wesentlich mehr, Dampf wie eine Lokomotive und die E-Zigarette hatte was von einem Dildo, welchen sie sich in den Mund geschoben haben,
          Frage an die Quantenphysiker:
          Wenn ein Mann etwas sagt, aber keine Frau in der Nähe ist, hat der Mann dann trotzdem Unrecht?

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          • #6
            Hallo aurora, ich bin umgestiegen von ehemals 30-40 gedrehten/gestopften Zigaretten. Wer aufgrund der etwaigen geringeren Schädlichkeit einsteigt mit dem Murks, ich weiß nicht, sehr sehr dumm triffts ganz gut.
            Die Steigerung kommt denke ich vor allem durch die ausbleibende Kohlenmonooxidkonzentration im Blut, und das Ausbleiben des Teers. Da die Hustenhemmer wegfallen, die (natürlich nicht!) in Zigaretten stecken, hatte ich die ersten Wochen starke Probleme mit klebrigem Auswurf, aber seitdem gehts mir gut, deutlich besser eben. Sucht ist n äußerst komplexes Thema, und jeglicher anderer Ausstieg war nicht wirklich nachhaltig. Am schlechtesten ging es mit Nikotinpflastern, das Vertrauen dadrauf, dass man wirklich süchtig nach dem Nikotin sei, im Nachhinein was fürn Humbug, die Teile haben das Verlangen eher angeheizt. Im Endeffekt ist es hier eher ein Gebilde aus dem Ritual des Rauchens und den ganzen anderen Stoffen der Zigarette, die für den Körper interessant scheinen.

            Nutze selber nur ein recht kleines Gerät, beinhaltet inzwischen weder diese tollen Aromen noch Nikotin, nur das was den Nebel eben macht. Der Nebel an sich ist für mich irgendwie die größte Hürde an dieser Suchtgeschichte, total seltsam eigentlich. Von diesen Monsterapperaten mit hochgezüchteten Akkus und maximierter Heizfläche halte ich nix. Zu teuer, zu prollig.

            In der Öffentlichkeit sehe ich tatsächlich auch eher wieder weniger, allerdings würde ich bei mir im Airbuswerk den Anteil an elektrischen Rauchern aus der Gesamtheit der Raucher auf etwa 20% schätzen, man sieht schon sehr viele dort.

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            • #7
              Hallo Elay, vielen Dank für die Informationen. Ich habe selbst viele Jahre geraucht; und es vor erst 1,5 Jahren wie von Geisterhand aufgebeben. Frage mich heute noch, wie es dazu kam. Aber weiß sehr gut, wie schwer es ist, das Laster loszuwerden.

              Airbuswerk? Vielleicht sogar in Finkenwerder? Letztere Gegend kenne ich mehr als gut ;):

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              • #8
                Ja genau dort. Durchs Alte Land fährt man dann doch häufiger, wenns sich mal wieder Richtung A7 staut. Grade im Frühjahr ein wunderbares Erlebnis, da vergisst man glatt, dass es Arbeitsweg ist.

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                • #9
                  ..ich bin immer mit der Fähre gefahren. Und von/nach dorthin mit dem Fahrrad. Das sind jene Momente, die ich hier manchmal vermisse. Im frühen Morgennebel oder in der Dämmerung die Schafe vom Fahrradweg am Deich wegzuklingeln ;). Pure Erholung vor und nach der Arbeit.

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                  • #10
                    Ja in und um Hamburg gibts schon schöne Ecken, und das Wetter ist oft auch eigentlich relativ schön, auf seine Weise eben, doch dann kommt der "Winter" mit Minimum 50 Tagen grau und Nieselregen, und man fragt sich erneut, warum man sich das antut .

                    Naja zurück zum Thema, ich glaube da weniger an ein generelles Problem, sondern eher eben an Verunreinigungen oder Anwenderfehler. Bedeutet eigentlich nur deutlich strengere Qualitätskontrollen und Reglementierungen. Bin ich kein Fan von, aber in normale Zigaretten darf ja auch nicht alles rein. Oder in Bier, oder in andere Lebensmittel.

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                    • #11
                      Gibt es bei E-Zigaretten keine Qualitätskontrollen, sondern kann da jeder Krauter sein Zeugs verkaufen? Würde mich fast wundern in D-Land.

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                      • #12
                        Per se muss heutzutage jedes Gerät und jedes Liquid per Antragsformular in der EU gemeldet werden. Die Vorgaben beziehen sich allerdings lediglich auf Gebindegröße, Nikotingehalt und deklarierte Inhaltsstoffe. Ob dementsprechend wirklich Kontrollen durchgeführt werden bezweifel ich. Deutschland hat in dieser Hinsicht keine strengeren Vorgaben als die EU an sich. Komisch, die Italiener haben ne Steuer pro ml Liquid, diese ist aber so absurd hoch, dass das Dampfen dort teurer als das Rauchen wird.

                        Gebindegrößen sind eigentlich total irrelevant, und entspringen dem Kinder- und Jugendschutz, wobei bei 10ml und max 20mg Nikotin/ml würde es jedes Kleinkind aus dem Bild hauen, dass so ne Flasche wegtrinkt.

                        Inhaltsstoffe, ja eben nur die, die in der EU generell im Lebensmittelrecht erlaubt sind. Gut, dann sind immerhin bewiesen giftige oder stark krebserregende Stoffe nicht erlaubt.

                        Nikotingehalt, ja ist irgendwie willkürlich, eine Zigarette hat bei der Verbrennung im Rauchautomaten eine Dosis von unter 1mg, allerdings hat der Tabak darin wesentlich mehr, das meiste zerfällt eben vorher durchs abbrennen in seine Bestandteile.

                        Alles schön und gut. Das sind halt die Bürokraten.
                        Sinnvoll wäre meiner Meinung:

                        Inhaltsstoffe: Müssen einer Reinheit von min 99.5% einhalten (Pharmaqualität), Reststoffe lediglich Wasser.

                        Gebinde: Zerbruchsicher, Kindergesichert, H- und P- Sätze

                        Aromen: Müssen in jedem Falle wasserlöslich seinen ( Zum Abbau in der Lunge)

                        Derzeit ist die Situation in Deutschland und dem Rest der EU so: Jeder Hans und Franz kann eine Gesellschaft gründen, um die Bestandteile der Ezigarette zu erwerben und zu vertreiben.
                        Jeder Hans und Franz kann auch ohne ein Gesundheitszeugnis die Flüssigkeiten erzeugen, sofern es der Gebindegröße und Nikotinmenge aus den EU Vorgaben entspricht.

                        Man stelle sich vor 10000 Leute erstellen jeweils 100-150 Flüssigkeiten, die im Rahmen der EU liegen, die Inhaltsstoffe fernab von Nikotin und E-gekenntzeichneten Aromen sind völlig irrelevant nach Gesetz.
                        Wer zum Teufel könnte da noch irgendwelche Tests auf Reinheit und Verträglichkeit durchführen.
                        Das ist genau das Problem, ich nehme an, dass die Amis zwar auch Regel dementsprechend haben, die vielleicht weicher sind, wie in dem Artikel beschrieben. Aber wenn da einer Panscht, und zb. ein ölhaltiges Aroma in Verkehr bringt, passiert eben genau das, was nun passiert ist.

                        Man kann eigentlich nur eine Testung auf Ölrückstände zu Hause führen. Das mache ich tatsächlich, einfach ein bischen der Flüssigkeit auf ein Stück Papier, alles was nach ca 48h noch im Papier zu sehen ist, könnte Öl sein. Hatte ich bisher nicht, aber sicher ist sicher.

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                        • #13
                          In Spanien gab es doch vor längerer Zeit mal Berichte über gesundheitliche Probleme durch das Glyzerin in den liquids
                          Frage an die Quantenphysiker:
                          Wenn ein Mann etwas sagt, aber keine Frau in der Nähe ist, hat der Mann dann trotzdem Unrecht?

                          Kommentar


                          • #14
                            Da frage ich mich eben auch, ob jeder Hersteller immer die höchste technisch machbare Reinheitsstufe wählt, oder auf Grund der Profitmaximierung auch einige auf niedrigere Qualitätsstufen umsteigen. Wenn jeder Hans und Franz eben solche Produkte herstellen darf und kann, steigt natürlich auch das Risiko für die Nutzer.

                            Die Dosis spielt sicher auch ne Rolle, jemand mit einer Dampfmaschine mit der größe eines 80er Jahre Handys mit entsprechender Nebelwirkung wird deutlich mehr riskieren, als ich mit meinem Teil, wo ja quasi nur ein Nebelfähnchen herauskommt, welches man quasi nur bei Sonneneinstrahlung sehen kann.

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                            • #15
                              Könnte mir vorstellen, dass diese Gerätschaften auch stinknormale Keime in die Atemwege einbringen, z. B. auch Legionellen und anderes Viehzeuchs halt.

                              Immer wieder interessant, wie Innovationen mit Auswirkung auf den Menschen nicht oder nur unzureichend auf mögliche unerwünschte Nebenwirkungen getestet und vorschnell auf die Menschheit losgelassen werden. Wir sind halt auch Versuchskarnickel, wie etwa auch bei 5G...
                              Im Zeitalter der unsozialen Netzwerke gibt es zu viele Internet-Behavioristen, die sich zu viele Gedanken um andere und zu wenige um sich selbst machen.

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